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Trotz Mutmacher-Sieg: Kovac überrascht mit BVB-Zielsetzung für die Champions League

Angesichts des BVB-Restprogramms legt Niko Kovac den Fokus schon jetzt auf die Playoffs. Die Top-Acht in der Königsklasse sind für ihn gar kein Thema.
VonYannik Möller
Die direkte Qualifikation für die K.o.-Phase ist für Niko Kovac gar kein Thema
Die direkte Qualifikation für die K.o.-Phase ist für Niko Kovac gar kein Thema | Alexandre Simoes/GettyImages

Mit einem wichtigen 2:1-Heimsieg konnte sich Borussia Dortmund am Mittwochabend gegen Real Betis durchsetzen. Die drei Punkte haben Schwarz-Gelb auf den zwölften Platz in der Tabelle der Champions League gehievt.

Es ist allerdings nur der Tordifferenz zu verdanken, dass sich die Mannschaft von Niko Kovac mit den neun Punkten aus den ersten vier Spielen nicht unter den Top-Acht befindet, die sich im Anschluss an die Vorrunde direkt für die K.o.-Phase qualifizieren. Bis zu Platz vier haben alle Teams eben jene neun Punkte gesammelt. Rein tabellarisch ist die Ausgangslage also offen, die direkte Qualifikation zweifelsohne erreichbar.

Spitzengruppe für BVB offen – Kovac schielt trotzdem schon auf die Playoffs

Umso überraschender fällt die Zielsetzung aus, die Kovac nach dem Heimsieg über Real Betis in den Fokus setzte: Der BVB-Cheftrainer möchte es demnach gar nicht unbedingt unter die Top-Acht schaffen.

"Wir wollen in die nächste Phase kommen. Im Moment gibt es viele Mannschaften mit neun Punkten und du brauchst sicherlich 17, 18 Punkte, um unter die ersten Acht zu kommen", führte Kovac seine Erklärung zunächst an. Da gebe es "ganz andere Mannschaften", welche die Qualität haben, um einen solchen Tabellenplatz zu erreichen.

Deshalb betonte er: "Wir wollen irgendwo auf Platz neun, zehn, elf, zwölf landen. Das wäre optimal, um das Rückspiel zu Hause zu haben."

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Kovac mit Matchwinner Konstantinos Karetsas nach dem Abpfiff | UWE KRAFT/GettyImages

Den direkten Einzug in die K.o.-Phase hat Kovac also gar nicht erst als Zielsetzung. Stattdessen schaut und hofft er auf ein möglichst einfaches Playoff-Spiel, wenn es sowas in der Königsklasse überhaupt gibt. Die Regel dazu: Je höher der Platz für die Playoffs, desto niedriger der Tabellenplatz des Gegners – dazu gibt es, wie der Dortmund-Coach bereits erwähnte, das Heimrecht im Rückspiel.

Kovac wird seine Einschätzung aber kaum auf der aktuellen Ausgangslage in der Tabelle, sondern eher auf den noch offenen Königsklassen-Spielen seiner Mannschaft fußen. So stehen noch ein Auswärtsspiel beim FC Arsenal, ein Heimspiel gegen Inter, ein Auswärtsspiel bei Aston Villa sowie abschließend ein Heimspiel gegen AEK Athen aus.

Da gibt es zweifelsfrei angenehmere Restprogramme, die mehr Zuversicht für die direkte Qualifikation versprühen.


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