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Kommt Verstärkung? Der HSV-Plan nach dem Remberg-Schock

Wie reagiert der Hamburger SV auf den langen Ausfall von Kapitän Nicolai Remberg?
VonFabian Küpper
Remberg riss sich in Hoffenheim das Kreuzband
Remberg riss sich in Hoffenheim das Kreuzband | picture alliance/GettyImages

Zwischen Himmel hoch jauchzend und zu Tode betrübt war für den Hamburger SV am Samstag gegen die TSG Hoffenheim alles dabei. Zwar drehten die Rothosen gegen die Kraichgauer einen 1:2-Rückstand noch in einen 3:2-Sieg, verloren allerdings auch Kapitän Nicolai Remberg.

Der 26-Jährige fällt mit einem Kreuzbandriss mehrere Monate aus, sogar ein Saisonaus steht im Raum. Für die Hanseaten ein extrem schwerer Schlag, ist Remberg schließlich sowohl Führungs- als auch Schlüsselspieler für den HSV.

Wie wird Remberg ersetzt?

Insofern stellt sich umso dringender die Frage, wie der Ausfall des 26-Jährigen aufgefangen werden kann. Sky berichtet, dass dies durch das Mannschaftskollektiv geschehen soll, da er Eins-zu-eins kaum ersetzbar sei.

Zwar könnten die Hamburger theoretisch auch einen vereinslosen Spieler als Ersatz verpflichten, dies ist laut Sky aktuell allerdings nicht geplant. Je nachdem wie sich die Lage entwickelt, könnte dieses Thema allerdings nochmal heiß werden, die Worte des Bezahlsenders lassen einigen Raum für Spekulation.

Wochen der Wahrheit

Somit kommt dem Wintertransferfenster besondere Bedeutung zu. Hier wird sich der HSV Sky zufolge intensiv mit möglichen Verpflichtungen auseinander setzen, ob auch wirklich ernst gemacht wird, hängt allerdings auch damit zusammen, wie die Mannschaft in den kommenden Wochen ohne Remberg performt.

Es werden also herausfordernde Wochen in der Hansestadt, zumal demnächst einige Spiele gegen direkte Tabellennachbarn anstehen, mit dem Nordderby am 22. November gegen Werder Bremen als Höhepunkt. Bis dahin wird man in Hamburg schon einige Schlüsse gezogen haben, wie es bezüglich einem Remberg-Ersatz im Winter aussieht.


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