Im Sommer standen die Zeichen bei Said El Mala und dem 1. FC Köln lange Zeit auf Abschied. Vor allem ein Transfer zu Borussia Dortmund schien ziemlich wahrscheinlich, scheiterte aber letztlich daran, dass die Schwarzgelben die vom Effzeh geforderte Ablösesumme über 50 Millionen Euro nicht in die Hand nehmen wollten.
Nachdem es auch zu keinem Wechsel zu RB Leipzig gekommen war, kam es zur Kehrtwende: El Mala blieb in Köln, unterzeichnete einen neuen Vertrag bis 2031 und erhielt die legendäre Rückennummer 10 von Lukas Podolski.
El Mala spricht über Verbleib und Zukunft

Im Interview mit RTL und Sky sprach der DFB-Star über die vergangenen Monate und seine Entscheidung pro Effzeh. "Ich habe mich für Köln entschieden, weil ich mich hier einfach wohlgefühlt habe. Ich wollte nicht weg, auch wenn es viele Anfragen gab", blickte der 20-Jährige zurück: "Natürlich hat man sich alles angehört, das ist völlig normal. Aber ich habe mit dem Vorstand gesprochen und mir die Planungen für die Mannschaft angehört. Wenn ich mir das jetzt anschaue, wurde das auch so umgesetzt. Ich möchte die Stadt und den Verein mit meinen Leistungen glücklich machen."
Jeder in Köln weiß natürlich, dass El Mala nicht ewig in der Domstadt bleiben wird. Der Flügelspieler hat noch große Ambitionen. "Träume gibt es immer. Ich möchte irgendwann viel erreichen und auch einmal Champions League spielen", blickte El Mala in die Zukunft, ergänzte aber sofort: "Wann dieser Moment kommt, kann ich nicht sagen. Aber irgendwann wird es passieren."
Schöne Effzeh-Wochen für El Mala

Während es bei den Geißböcken aktuell ähnlich läuft wie in der Vorsaison, sie belegen in der Bundesliga den 14. Rang, gab es für El Mala zuletzt einen schönen persönlichen Moment. Der 20-Jährige stand beim 1:1 gegen Union Berlin auf dem Feld, als sein älterer Bruder Malek sein Debüt in der ersten Mannschaft gefeiert und als Krönung sogar den entscheidenden Ausgleichstreffer in Köpenick erzielt hat.
"Wir haben bereits vor zehn Monaten gesagt, dass irgendwann seine Zeit kommen wird. Und jetzt ist sie gekommen", freute sich El Mala für seinen Bruder.
