44 Spieler nominierte der neue Bundestrainer Jürgen Klopp für seine ersten Länderspiele in der Nations League. Darunter waren mit Bambasé Conte oder Max Rosenfelder Spieler, die zuvor wirklich niemand auf dem Radar hatte.
Bei Finn Jeltsch ist das anders. Der 20-Jährige wird bereits seit längerer Zeit als Abwehrchef der Zukunft gehandelt, die Nominierung für das DFB-Team war beim Stuttgart-Star nur eine Frage der Zeit – diese ist jetzt gekommen. Die Nominierung freut dabei nicht nur Jeltsch, sondern auch den 1. FC Nürnberg.
Nürnberg kassiert ab
Von dort war der 20-Jährige nämlich im Winter 2025 zum VfB Stuttgart gewechselt. 9,5 Millionen Euro überwiesen die Schwaben damals an den Club, wobei laut Informationen der Bild eine Nationalmannschaftsklausel im Vertrag verankert wurde.
Diese greift jetzt und spült den Nürnbergern einen niedrigen sechsstelligen Betrag in die Kassen. Für Stuttgart wiederum eine Summe, die angesichts von Jeltsch Marktwert-Explosion mehr als verkraftbar ist.
Nächste Stuttgarter Goldgrube
Seit seinem Wechsel zum Pokalsieger von 2025 versiebenfachte sich sein Marktwert von fünf auf 35 Millionen Euro. Bereits im Sommer gab es Gerüchte um Angebote im Bereich von 50 Millionen Euro und mehr – auch der FC Bayern soll sich lose mit ihm beschäftigt haben.
Die Ablöse wird in Zukunft vermutlich noch höher ausfallen, wie auch bei Said El Mala dürfte die DFB-Nominierung auch bei Jeltsch als eine Art Boost funktionieren, der den Marktwert weiter in die Höhe schießen lässt.
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