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Klopp muss gegen Elftal einen Spieler streichen: Diesen DFB-Star hat es erwischt

Gegen die Niederlande muss der Bundestrainer einen Spieler aus seinem Aufgebot streichen. Erwischt hat es einen TSG-Shootingstar.
VonSimon Zimmermann
Jürgen Klopp muss gegen Holland einen Spieler streichen
Jürgen Klopp muss gegen Holland einen Spieler streichen | picture alliance/GettyImages

Wenn Jürgen Klopp am heutigen Donnerstag in Amsterdam sein Debüt als Bundestrainer gibt, muss er im Vorfeld des Nations-League-Duells gegen die Niederlande eine erste Entscheidung treffen. 24 der insgesamt 44 nominierten Spieler stehen für die ersten beiden Länderspiele im deutschen Aufgebot. Nur 23 Akteure dürfen allerdings im Spieltagskader der Nations League stehen.

Heißt: Ein Spieler wird gegen die Elftal nicht auf dem Spielberichtsbogen zu finden sein und kann entsprechend nicht zum Einsatz kommen. Klopp verriet auf der Pressekonferenz am Mittwochabend, dass er den betroffenen Akteur über die Entscheidung bereits informiert habe. "Aber weil noch was passieren könnte, werde ich es erst morgen sagen. Er wird dann definitiv im zweiten Kader sein", so der neue DFB-Hoffnungsträger.

TSG-Überraschung Conté wird gestrichen

Wie aus der offiziellen Kaderliste auf der UEFA-Webseite hervorgeht, hat es mit Bambasé Conté einen Neuling erwischt. Der 23-jährige Offensiv-Allrounder der TSG Hoffenheim ist einer von gleich 16 nominierten Spielern, die noch kein A-Länderspiel absolviert haben.

Conté war nach seiner Leihe (samt Bundesliga-Aufstieg) zur SV Elversberg im Sommer zur TSG zurückgekehrt und zeigte zum Saisonstart als Rechtsaußen mit zwei Assists in vier Spielen ansprechende Leistungen. Auf sein Debüt im DFB-Team muss der vierfache deutsche Junioren-Nationalspieler aber mindestens bis Sonntag warten.

Dann steigt das zweite Nations-League-Spiel in Augsburg gegen Griechenland. Laut Klopp wird Conté dann sicher im Spieltagskader stehen und ein anderer Akteur gestrichen.

Der deutsche Spieltagskader gegen die Niederlande

  • Tor: Finn Dahmen (FC Augsburg), Alexander Nübel (Besiktas), Marc-André ter Stegen (Ajax Amsterdam)
  • Abwehr: Hennes Behrens (FC Augsburg), Yann Aurel Bisseck (Inter Mailand), Nathaniel Brown (Bayern München), Max Rosenfelder (SC Freiburg), Nico Schlotterbeck (Borussia Dortmund), Jonathan Tah (Bayern München), Philipp Treu (SC Freiburg), Josha Vagnoman (VfB Stuttgart)
  • Mittelfeld: Nadiem Amiri (FSV Mainz 05), Yannik Engelhardt (SC Freiburg), Chris Führich (VfB Stuttgart), Serge Gnabry (Bayern München), Karim Adeyemi (FC Barcelona), Joshua Kimmich (Bayern München), Jamals Musiala (Bayern München), Felix Nmecha (Borussia Dortmund), Kevin Schade (FC Brentford), Anton Stach (Leeds United)
  • Angriff: Younes Ebnoutalib (Eintracht Frankfurt), Kai Havertz (FC Arsenal)

So könnte die DFB-Startelf aussehen

Ter Stegen - Treu, Tah, Schlotterbeck, Brown - Kimmich - Nmecha, Musiala - Schade, Havertz, Adeyemi

Verraten, welche elf Spieler bei seinem Debüt in der Startelf stehen werden, wollte Klopp am Mittwoch derweil noch nicht. "Warten wir noch ein bisschen ab", erhöhte der neue Bundestrainer die Spannung.

Fest steht allerdings, dass Marc-André ter Stegen im Tor sein Comeback geben wird. Davor wird in einem 4-3-3- oder 4-2-3-1-System nur ein kompletter Neuling erwartet: Freiburgs Philipp Treu könnte hinten rechts den Vorzug bekommen.


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