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Kein Vorbeikommen an Füllkrug: Thioune kritisiert Sturmkonkurrent scharf

Cedric Itten ist der große Verlierer bei Werder Bremen.
VonFabian Küpper
Cedric Itten hat in Bremen noch nicht Fuß gefasst
Cedric Itten hat in Bremen noch nicht Fuß gefasst | Craig Foy - SNS Group/GettyImages

Dass Werder Bremen nach sechs Spieltagen neun Punkte auf dem Konto hat, liegt zu einem großen Teil an Niclas Füllkrug. Der 33-Jährige hat bei den Grün-Weißen seinen Torriecher wiederentdeckt und traf in den letzten fünf Bundesliga-Spielen in Folge.

Gegen den SC Paderborn am Wochenende erzielte Füllkrug einen Doppelpack und war damit der Hauptgrund, dass Werder trotz 0:2-Rückstands doch noch einen Punkt im Weserstadion behielt. Doch Füllkrugs Hoch ist für Konkurrent Cedric Itten ein Problem.

Itten enttäuscht

Der Schweizer kam im Sommer ablösefrei von Zweitliga-Absteiger Fortuna Düsseldorf, doch so richtig durchgesetzt hat er sich in Bremen noch nicht. Nur 81 Minuten stand der 1,90m-Hüne in dieser Saison bislang auf dem Feld. Gegen Paderborn waren es immerhin 27 Minuten, in denen Itten allerdings kaum Akzente setzen konnte.

Trainer Daniel Thioune erwartet mehr vom 29-Jährigen. "In den Augenblicken, in denen er Platzzeit bekommt, muss er sich auch zeigen. Er ist ein Stürmer und es wäre deutlich besser gewesen, wenn er ein Tor erzielt oder zumindest ein paar Abschlüsse gehabt hätte. Ich hätte mir ein bisschen mehr Präsenz in der Box gewünscht", erklärte der 51-Jährige.

Vom Stamm- zum Auswechselspieler

Allerdings weiß Thioune auch, dass Itten in eine für ihn neue Situation kommt. In Düsseldorf war er unangefochtener Stammspieler. "Es ist natürlich schwierig, wenn man keinen Rhythmus hat. In Düsseldorf hatte er den. Dort stand er Woche für Woche 90 Minuten auf dem Platz. Da muss er sicherlich in der neuen Situation einfach noch ankommen", nahm Thioune Itten zumindest etwas in Schutz.

Zudem ist der Schweizer wichtig für das Teamgefüge, wie der Trainer erst kürzlich betonte: "Wie aktuell alle auch auf der Auswechselbank mitziehen, ist schon beeindruckend. Ich meine nicht nur meine Co-Trainer, sondern auch Spieler wie Alexander Schlager, Niklas Stark oder Cedric Itten."

Allerdings würde der Schweizer den Grün-Weißen wohl lieber auf dem Feld helfen, statt von der Auswechselbank aus.


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