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HSV-Verbleib? Neuzugang macht sich große Hoffnungen

David Møller Wolfe ist erst seit wenigen Wochen in Hamburg. Doch wird es bei der Leihgabe zu einem längeren Aufenthalt in der Hansestadt kommen?
VonTim Pflieger
David Moller Wolfe (l.) ist neu beim HSV.
David Moller Wolfe (l.) ist neu beim HSV. | Alex Grimm/GettyImages

Kurz vor Schließung des Transferfensters Anfang September präsentierte der Hamburger SV noch die Leihe von David Møller Wolfe. Der Linksverteidiger wurde von den Wolverhampton Wanderers nach ihrem Abstieg aus der Premier League in die Championship noch auf den letzten Drücker abgegeben. Nun darf der Norweger fürs Erste Hamburg sein neues Zuhause nennen.

Der HSV zahlt für die Einjahres-Leihe des linken Schienenspielers eine Million Euro. Darüber hinaus besitzen die Rothosen eine Kaufoption, die sich im zweistelligen Millionenbereich, bei etwa 14,5 Millionen Euro bewegen soll.

Ob diese letztlich gezogen wird, hängt mit Sicherheit stark vom sportlichen Abschneiden des Klubs und den Leistungen des Neuzugangs ab. Ähnlich wie bei Fabio Vieira dürfte der HSV aber tatsächlich nur ernsthaft an eine feste Verpflichtung denken, wenn man den Preis deutlich drücken kann. Wie der Portugiese hat auch Møller Wolfe eine klare Meinung, wenn es um seine Zukunft geht.

Møller Wolfe spricht über HSV-Zukunft

Hamburg gilt als eine der schönsten Städte Deutschlands, die Vorzüge des Lebens in der Millionenmetropole erlebt aktuell auch Neuankömmling Møller Wolfe. "Meine Freundin Kristin und ich entdecken gerade die vielen schönen Ecken dieser Stadt, besuchen dabei viele Cafés und Restaurants", meinte der 24-Jährige im Interview mit Bild.

Doch nicht nur in der Stadt, sondern auch beim HSV fühlt sich Møller Wolfe offenbar pudelwohl und kann sich ein weiteres Engagement nach seiner Leihe gut vorstellen. "Es liegt nicht an mir, aber ich wäre sehr glücklich darüber", machte der Linksverteidiger kein Geheimnis um seinen Wunsch.

Polzin setzt auf Møller Wolfe

Unter HSV-Trainer Merlin Polzin ist Møller Wolfe eine Bank. Der norwegische Nationalspieler ist im Normalfall auf der linken Seite beheimatet, kann aber bei Bedarf auch nach rechts ausweichen. So spielte er beispielsweise nach dem Ausfall von Zakaria El Ouahdi gegen die TSG Hoffenheim (3:2) zuletzt auf der rechten Seite und machte seine Sache auf fremder Position ordentlich.

Bei der kommenden Aufgabe am Wochenende gegen den VfB Stuttgart dürfte der 24-Jährige allerdings wieder auf seine gewohnte linke Seite zurückkehren.


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