Es war ein hochemotionales Duell, dass sich Deutschland und die Niederlande in Amsterdam lieferten. Zwar war die Elftal beim Debüt des neuen Bondscoaches Xavi drückend überlegen, doch am Ende reichte es nur zu einem 1:1.
Besonders das Führungstor der Deutschen sorgte dabei für ordentlich Gesprächsstoff. Obwohl Brian Brobbey verletzt am Boden lag, spielte die DFB-Elf weiter und traf durch Felix Nmecha – eine Aktion, die die Niederländer auch nach Schlusspfiff noch erzürnte.
Dumfries kritisiert Kimmich
Denzel Dumfries war insbesondere auf Joshua Kimmich nicht gut zu sprechen. "Der Spieler auf dem linken Flügel (Nadiem Amiri, Anm. d. Red.) tut so, als würde er stoppen. Er schaut mich an, als würde er aufhören. Dann spielt er den Ball zu Kimmich. Wir kennen Kimmich. Ein Weltklasse-Spieler, aber wir kennen seine Mätzchen. Er spielt weiter", erklärte der Verteidiger von Real Madrid gegenüber ESPN NL.
Nach dem Gegentor ging er deshalb auch zum Kapitän und stellte ihn zur Rede: "Ich bin zu ihm gegangen, ja. Auf jeden Fall. Am Ende hat man doch das Gefühl, dass das nicht ganz in Ordnung war. Aber man sieht auch, dass genau das den Unterschied macht."
Revanche in Berlin?
Allerdings gab Dumfries auch zu, dass die Elftal in solchen Momenten auch selber konseuqenter weiterspielen sollte. "Das sind Dinge, die uns nicht passieren dürfen. Und vielleicht müssen wir so etwas künftig auch einmal machen", erklärte der 30-Jährige.
Es ist also ordentlich Zündstoff für das Rückspiel am 16. November im Berliner Olympiastadion. Dann kann Dumfries seinen Worten Taten folgen lassen.
