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Große Konkurrenz: HSV-Star mit Kampfansage – und Wechsel-Klartext

Miro Muheim stand ausführlich Rede und Antwort.
VonFabian Küpper
Miro Muheim will zurück auf den Platz
Miro Muheim will zurück auf den Platz | picture alliance/GettyImages

Die XXL-Länderspielpause verbrachte Miro Muheim nicht bei der Schweizer Nationalmannschaft, sondern beim Hamburger SV. Der 28-Jährige arbeitet in der Hansestadt an seinem Comeback nach Adduktorenbeschwerden.

"Die Tage haben gutgetan. Wir haben in kleinen Spielformen sehr intensiv trainiert", erklärte Muheim gegenüber der Bild und hofft, dass er sobald wie möglich wieder für den HSV auf dem Platz stehen kann.

Am besten schon am Sonntag. Dann gibt es ein Testspiel gegen den FC Kopenhagen vor einem ausverkauftem Volkspark-Stadion. "Ich freue mich auf den Test, mit so vielen Fans wird das ein cooler Tag", sagte Muheim und ergänzte: "Ich habe wirklich die letzten Wochen gut trainiert und hoffe, dass ich das am Wochenende zeigen kann."

Neue Situation

Denn Spielzeit ist für Muheim in dieser Saison nochmal wichtiger als in den letzten Jahren – diese Saison hat er nämlich ordentlich Konkurrenz in Form von Toptalent Louis Lemke und David Möller Wolfe.

"Es ist anders als die letzten Jahre. Da hatte ich nie so richtig einen Konkurrenzkampf und war gesetzt", weiß Muheim, der allerdings auch betonte: "Das war nicht normal, das weiß ich und kann deswegen ganz gut damit umgehen."

Er ergänzt: "Die Vorbereitung war unglücklich für mich, weil ich auch länger weg war und die kleine Verletzung zu einem blöden Zeitpunkt kam. Jetzt kämpfe ich um meinen Platz. Das kann mir auch guttun, wenn ich das auf die richtige Art und Weise annehme."

Was passiert im Sommer?

Das heißt im Umkehrschluss auch, dass es für ihn kein Weglaufen gibt. Schließlich läuft sein Vertrag im kommenden Sommer aus. Groß Gedanken darüber macht er sich allerdings noch nicht.

"Ich bin jetzt fünf Jahre hier und klar schaut man da, ob und wie man sich möglicherweise verändern und den nächsten Schritt machen kann. Man weiß auch nicht, ob der Verein noch einen verkaufen möchte, bevor der Vertrag ausläuft. Meine Priorität war ein Wechsel aber nie. Ich bin sehr froh, dass ich hier bin", sagt Muheim und ergänzt: "Man muss schauen, wie es sportlich läuft. Danach kann man weiterschauen, wie es vielleicht weitergeht. Aber daran denke ich noch gar nicht."

Muheim nimmt den Konkurrenzkampf also an, das Spiel gegen Kopenhagen am Sonntag könnte ein erster Gradmesser werden, wo der wieder genesene 28-Jährige in der Hackordnung steht.


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