Auch unter Alexander Blessin hat Borussia Mönchengladbach die erhoffte Trendwende bislang verpasst. Im Derby am Sonntag gegen den 1. FC Köln setzte es eine 1:2-Niederlage, womit die Fohlen immer noch punktlos am Tabellenende der Bundesliga stehen.
Der Trainereffekt ist also erstmal verpufft, doch Gladbach wird in den kommenden Spielen anfangen müssen zu punkten, ansonsten steht die Saison frühzeitig auf verlorenem Posten und die Fohlen als Absteiger Nummer eins fest. Deshalb legt Blessin seine Hoffnungen jetzt vor allem in ein Trio.
Jugend im Fokus
Dieses Dreiergespann hört auf die Namen Fritz Fleck, Wael Mohya und Zento Uno. Alle drei lieferten gegen Köln wichtige Impulse und brachten spürbar Leben in das Spiel der Gladbacher – das soll jetzt auch in den kommenden Wochen passieren.
"Wir haben junge Spieler, die richtig Gas geben können. Fritz kam rein, war frech, wollte die Bälle und hatte gute Aktionen. Wael war auch sofort mutig, da, das freut mich einfach. Und auch Zento hat es sehr gut gemacht, er war sehr bissig. Das stimmt mich eigentlich alles positiv. Wir müssen diesen Weg halt jetzt auch gehen – auch, wenn er steinig und unbequem ist", erklärte Blessin.
Schafft es das Trio für die Wende zu sorgen?
Fleck ist dabei schon Feuer und Flamme für die kommenden Wochen. "Jetzt heißt es, weiterzuarbeiten. Man darf jetzt nicht daran denken, dass man es geschafft hat. Sondern versuchen, die nächsten Spiele zu machen, sich weiterzuentwickeln, einfach Gas zu geben", gibt der 19-Jährige die Marschroute vor.
Jugendliche Unbekümmertheit ist vielleicht genaus das, was Gladbach gerade braucht. Fleck, Uno und Mohya haben alle das Zeug dazu, den Gladbachern endlich etwas Zählbares zu verschaffen – allerdings sollte man jetzt auch nicht alle Hoffnungen auf ihren jungen Schultern abladen.
