Auch unter Frank Baumann musste der FC Schalke in den nun letzten drei Transfer-Perioden vergleichsweise viele Transfers vornehmen – auf der Abgangs- sowie auf der Zugangsseite. Das ist alles andere als ein einfaches Unterfangen, sind die finanziellen Einschränkungen bei Königsblau doch noch immer sehr streng. Dazu setzte der Aufsteiger im vergangenen Sommer eher auf wichtige Vertragsverlängerungen anstatt auf Verkäufe.
So ist es nicht verwunderlich, dass es auch mehrere Transfers gab, die schlussendlich scheiterten. Die Bild spricht dabei von satten neun Personalien, deren Wechsel zuletzt nicht über die Bühne gingen.
Sylla-Abgang und Lindstrøm-Wechsel: Mehrere Transfers wurden nicht realisiert
Manche davon sind soweit bereits bekannt, wie etwa das grundsätzliche Interesse von Al-Ittihad Tripolis aus Libyen an Moussa Sylla. Der Angreifer galt erneut als Verkaufskandidat, doch weiteres nennenswertes Interesse gab es soweit nicht. Ein etwaiger Wechsel nach Libyen reizte ihn nicht, sodass er sich für einen weiteren Verbleib beim S04 entschied. So gab es auch erst gar keine Anfrage aus der Hauptstadt des nordafrikanischen Landes.
Dazu wechselten auch Jesper Lindstrøm, Igor Julio und Facundo Buonanotte nicht nach Gelsenkirchen. Die drei gehörten zu den bekanntesten Transfer-Flirts der Schalker im vergangenen Sommer, insbesondere Lindstrøm stand kurz vor einer Leihe. Schlussendlich fanden Königsblau und die SSC Neapel aber nicht zusammen.
Donkor hätte Schalke noch verlassen sollen
Abseits weiterer, soweit aber weniger bekannter Gerüchte aus dem Sommer hätte es aber beinahe noch einen Abgang von Anton Donkor gegeben. Rund um die letzten Tage der Transferphase gab es bereits lose Gerüchte rund um einen Last-Minute-Abgang des Linksverteidigers, der einen zuvor schon umsetzbaren Wechsel zu OFI Kreta ablehnte.
Laut der Bild war es wohl der 1. FC Heidenheim, der Donkor noch verpflichten wollte. Demnach gab es bereits eine Einigung mit dem Zweitligisten, der wiederum auf dem eigenen Abgang von Leart Pacarada fußte. Der 31-Jährige sollte eigentlich nach Osnabrück wechseln, sodass der S04-Außenverteidiger sein Ersatz gewesen wäre. Da der erste Wechsel als Voraussetzung aber doch nicht zustande kam, erlosch auch das Interesse an Donkor. Das Resultat: Schalke zahlt ein ziemlich gutes Gehalt für einen 28-Jährigen, der noch kein einziges Mal im Profikader stand und stattdessen regelmäßig bei der U23 in der Regionalliga aufspielt.
