Selbstverständlich besteht die Mannschaft eines Vereins wie des FC Bayern gefühlt ausnahmslos aus Nationalspielern. Beinahe müsste man meinen, Vincent Kompany müsse während einer Länderspielpause wie der aktuellen entweder alleine oder lediglich mit Spielern der vereinseigenen Reserve auf dem Trainingsplatz stehen.
Umso wichtiger ist es für die Münchener, wenn die jeweiligen Nationalspieler unversehrt und auch möglichst frühzeitig wieder zurückkehren. Dabei ergibt sich nun ein Vorteil: Dayot Upamecano hat sich beim 1:1-Unentschieden gegen Italien am Freitagabend eine Gelb-Rote Karte eingehandelt. Dadurch ist er für das nächste und zugleich letzte Länderspiel der aktuellen Phase gesperrt, sodass er früher als gedacht an der Säbener Straße eintreffen wird.

Der Abwehrspieler werde daher "seinem Verein wieder zur Verfügung gestellt", wie es der französische Fußballverband offiziell verlauten ließ (via kicker). Die einfache Übersetzung: Upamecano wird vom Camp der Frankreich-Auswahl vorzeitig abreisen.
Kompany wird darüber sicherlich erfreut sein, muss er mit dem FCB doch am nächsten Samstag schon wieder in der Bundesliga bestehen. Dann geht es ins Bayern-Derby, mit dem Auswärtsspiel beim FC Augsburg. Die Gastgeber, die das letzte Aufeinandertreffen im vergangenen Januar übrigens gewinnen konnten, sind gut in die Saison gestartet. Trotzdem werden sich die Münchener keine Blöße geben wollen – mit einem etwas frischerem Upamecano, als bislang angenommen.
