Als der Transfer von Said El Mala platzte, machte der BVB schnell einen neuen Wunschspieler für die Offensive aus: Marcel Regula stand weit oben auf dem Zettel, ein Sommertransfer kam aber nicht zustande. Die Dortmunder verstärkten sich stattdessen mit den beiden Griechen Giannis Konstantelias und Konstantinos Karetsas und holten Arsenal-Talent Ethan Nwaneri per Leihe.
Doch der Regula-Transfer ist damit womöglich nicht aufgehoben, sondern nur aufgeschoben. Denn das 19-jährige Offensivtalent soll weiterhin nach Dortmund kommen - und dann eine besondere Rolle einnehmen. Denn obwohl sich der Pole vor allem auf der Zehnerposition zuhause fühlt, soll er zum Backup von Julian Ryerson auf der Rechtsverteidigerposition umfunktioniert werden.
Die Dortmunder würden Regula gerne umschulen und trauen ihm aufgrund seines großen Talents dabei zu, einen ähnlichen Weg einzuschlagen wie sein Landsmann Lukasz Piszczek. Dieser kam ebenfalls einst als Offensivspieler zum BVB, erlernte dann aber eine völlig neue Position und wurde unter Jürgen Klopp über Jahre hinweg zu einem der besten Außenverteidiger der Welt.
BVB bringt sich mit erstem Treffen in Stellung
Um sich für den Regula-Transfer in Stellung zu bringen, scheinen die BVB-Bosse bereits aktiv zu sein. Wie Sky Sport berichtet, kam es am vergangenen Donnerstag zu einem geheimen Treffen. Dort sollen Sportdirektor Ole Book, dessen Referent David Blacha sowie die Berater des Spielers anwesend gewesen sein.
Da Regula noch bis Sommer 2028 beim polnischen Erstligisten Zaglebie Lubin unter Vertrag steht, müsste der BVB auch eine Ablöse auf den Tisch legen. Dem Vernehmen nach fordert Lubin sieben bis acht Millionen Euro für das Toptalent.
Ob es schon im Winter zum Transfer kommt, ist wohl möglich, aber noch längst nicht sicher. Laut Sky sind hierbei mehrere Faktoren entscheidend: Die Entwicklung des Spielers, die konkreten Forderungen von Zaglebie Lubin sowie die Kaderplanung des BVB.
