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Für Prämien und Rauswurf: Spannende BVB-Klauseln im Kovac-Vertrag enthüllt

Im neuen Arbeitspapier von Niko Kovac sind mehrere Klauseln verankert. Diese regeln sowohl Titelgewinne, als auch eine etwaige Trennung vom BVB.
VonYannik Möller
Niko Kovac hat einen nun bis 2029 gültigen BVB-Vertrag
Niko Kovac hat einen nun bis 2029 gültigen BVB-Vertrag | Alexandre Simoes/GettyImages

Die Vertragsverlängerung von Niko Kovac war alles andere als eine Überraschung. Längst war es abgemachte Sache, dass er ein neues Arbeitspapier mit Gültigkeit bis zum Sommer 2029 unterschreiben wird. Die einzige Hürde, die zwischenzeitlich noch im Weg stand, war, dass Lars Ricken seinen eigenen Vertrag zunächst verlängert bekommen musste.

Nun ist der Cheftrainer von Borussia Dortmund für mehr als weitere zweieinhalb Jahre gebunden. Er steht zugleich für einen sehr guten Punkteschnitt und die leise Hoffnung, dass er die Mannschaft in einer Saison, in welcher der FC Bayern vielleicht etwas häufiger strauchelt als sonst, sogar zu Titeln führen kann – und ebenso sehr für einen Spielstil, den viele Fans regelmäßig kritisieren und in ihm auch keinen Weg zur nennenswerten Weiterentwicklung junger Spieler sehen.

Satte Prämien für Titelgewinne: BVB will mit Kovac Erfolge feiern

Der Sport Bild zufolge gibt es im neuen Kovac-Vertrag gleich mehrere spannende Klauseln und Zusatzvereinbarungen.

Dabei geht es etwa um eben jene Titelgewinne. Für jeden einzelnen davon gäbe es Sonderzahlungen für den Coach. Die Meisterschaft etwa würde ihm zusätzliche 1,2 Millionen Euro einbringen. Die gleiche Summe gäbe es für den Gewinn der Champions League. Immerhin noch 500.000 Euro würde der 55-Jährige für den DFB-Pokal bekommen. All diese Gelder würden zusätzlich zu seinem Grundgehalt von etwa fünf Millionen Euro fließen.

Eine Sonderklausel regelt eine etwaige Trennung

Doch so, wie es Klauseln für den Erfolgsfall gibt, wurden auch Klauseln für das Negativszenario ausgearbeitet und integriert. So gibt es laut der Sport Bild eine Klausel, die den Vertrag sofort auflösen kann.

Dabei gibt es eine Formel, die klärt, wie viel Geld Kovac in diesem Fall noch zusteht: So würde das Grundgehalt errechnet, das ihm vom Zeitpunkt der Freistellung bis zum Ende der Vertragslaufzeit noch insgesamt ausgezahlt werden würde – davon die Hälfte würde als sofortige Entschädigungszahlung vorgenommen werden. Dafür endet die vertragliche Zusammenarbeit ebenfalls sofort.

Niko Kovac, Felix Nmecha
Eine diesmal längere Vertragslaufzeit war Kovac besonders wichtig | PS Images/MB Media/GettyImages

Ein entsprechendes Beispiel: Würde Kovac zum Januar 2028 freigestellt werden, blieben anderthalb Jahre an Vertragslaufzeit übrig. Das entspräche einem restlichen Grundgehalt von etwa 7,5 Millionen Euro, wovon er dann mit 3,75 Millionen Euro die Hälfte sofort ausgezahlt bekäme. Dazu wäre der Vertrag sofort aufgelöst, beide Parteien voneinander unabhängig.

Der Sport Bild zufolge war Kovac bei dieser Vertragsverlängerung wichtig, dass er für mehrere Jahre unterschreiben kann. Der Hintergrund: Er möchte den eingeschlagenen Weg, auch mit Ole Book als Sportdirektor, mitgehen und seine Fußstapfen beim BVB hinterlassen.


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