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Frankfurter Schlafmützen: Wie die Eintracht mehr Punkte holen will

Immer wieder kommt die SGE schlecht aus der Halbzeit. Ein Problem, das schleunigst behoben werden soll.
VonTim Pflieger
Eintracht Frankfurt möchte konsequenter sein.
Eintracht Frankfurt möchte konsequenter sein. | Alex Grimm/GettyImages

Würde ein Spiel nur 45 Minuten dauern, hätte Eintracht Frankfurt alle zwölf Punkte nach vier Bundesliga-Partien auf dem Konto. In der Realität sind es jedoch nur fünf - die Hessen brechen in der zweiten Halbzeit regelmäßig ein und haben nach Wiederanpfiff acht ihrer zehn Gegentreffer kassiert.

Besonders die Phase direkt nach der Halbzeit erwies sich als Schwachpunkt: Zwischen der 46. und 50. Minute kassierte Frankfurt zwei Gegentreffer gegen den FC Augsburg (1:4) und ein weiteres Tor gegen den SC Freiburg (2:2).

Damit soll jetzt Schluss sein. "Wir müssen es schaffen, kurz nach der Halbzeit wacher zu sein", machte Co-Trainer Christian Peintinger deutlich: "Das ist für mich einmal das Erste, wie auch immer wir das schaffen. Das waren, finde ich, sehr einfache Dinge, die wir da falsch gemacht haben. Und die muss man auch vermeiden."

SGE-Schläfrigkeit: Mini-Sprints als Wachmacher?

Der 59-Jährige hat nicht nur das offensichtliche Problem erkannt, sondern auch schon potenzielle Lösungen für die Schlafmützigkeit der SGE-Profis parat. "Es gibt so ganz einfache Hilfsmittel. Dass man rausgeht, vielleicht noch kurz ein paar Antritte macht, dass man wacher ist", erklärte Peintinger: "Da kann man sich Gedanken machen. Aber das müssen wir auf jeden Fall verbessern."

Nach der Länderspielpause ist die Eintracht in der Bundesliga so richtig gefragt: Im Samstagabend-Topspiel gegen RB Leipzig sollten Schwächephasen und Unkonzentriertheiten eher vermieden werden, um nicht mit fünf Punkten aus den ersten fünf Partien zu gehen. Vor allem die Defensive um Kapitän Robin Koch muss Mittel finden, die hohe Gegentorquote zu verringern. Dabei wird es wichtig sein, dass Lilian Brassier noch mehr in die Mannschaft wächst und sich das neue Duo im defensiven Mittelfeld, Noel Aseko und Raphael Onyedika, weiter einspielt.


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