Der Schuldspruch von Manchester City schlägt nach wie vor hohe Wellen in der Fußballwelt. Zwar ist die Strafe für die Skyblues noch nicht bekannt, doch angesichts der schieren Menge an Vergehen und der Höhe der hinterzogenen Gelder dürfte es eine Strafe setzen, die es in diesem Ausmaß so noch nicht gegeben hat.
Das sorgt wiederum für reichlich Unklarheit, vor allem bei den Skyblues selbst, die Gefahr laufen, einen Zwangsabstieg oder einen drastischen Punktabzug zu bekommen. Die Misere der Cityzens wird dabei bei den europäischen Konkurrenten erfreut zur Kenntnis genommen.
Mou spottet
So auch bei Real Madrid, speziell bei Cheftrainer José Mourinho. Im Interview mit der Corriere dello Sport erklärte der 63-Jährige: "Manchester City? Ich lache lieber ein bisschen darüber."
Gleichzeitig glaubt Mourinho allerdings, dass sich das Verfahren inklusive endgültigem Schuldspruch noch lange hinziehen könnte. "Ich denke, wir werden zu einem Ergebnis kommen, aber da ich über sechzig bin, muss ich das Glück haben, die endgültige Entscheidung noch zu erleben. Zuerst kommt das Urteil, dann die Berufung … Ich werde dann achtzig sein", sagt Mourinho.
Mourinho nachträglich englischer Meister?
Grund für Mourinhos Aussage ist zum einen das langwierige Verfahren, das nötig war, um City überhaupt schuldig zu sprechen, zum anderen der Fakt, dass die Skyblues gegen das Urteil Berufung eingelegt haben. Somit könnte sich der Fall noch lange ziehen.
Ein endgültiger Schuldspruch Citys mit einer Strafe wäre dabei auch im persönlichen Interesse von Mourinho selbst. Der Portugiese führte Manchester United in der Saison 2017/18 nämlich auf den zweiten Platz hinter Manchester City. Sollten die Skyblues den Titel aberkannt bekommen, würde Mourinho folglich eine weitere Premier-League-Meisterschaft in seiner Vita stehen haben.
