Der 1. FC Nürnberg muss im Rennen um den Aufstieg einen herben Rückschlag verkraften: Mohamed Ali Zoma wird in diesem Jahr kein Spiel mehr für die Franken bestreiten!
Der Angreifer hatte sich am Freitag beim 1:1 gegen Energie Cottbus die Schulter ausgekugelt, woraufhin FCN-Coach Miroslav klose bereits eine böse Befürchtung hatte: "Ich habe mir selbst schon mal die Schulter ausgekugelt und musste deswegen sogar operiert werden."
Genau dieser Fall tritt nun auch bei Zoma ein. Die Franken bestätigten am Montag, dass der Italiener unters Messer muss und somit "mindestens bis zur Winterpause" fehlen wird. Betonung auf "mindestens". Das heißt: Dass Zoma zum Rückrundenstart 2027 wieder einsatzfähig sein wird, ist alles andere als sicher.
"Momo hat unsere volle Unterstützung bei diesem notwendigen Schritt", sagte Sportvorstand Joti Chatzialexiou zur Operation des Angreifers, die "zeitnah" durchgeführt wird.
Den Kopf möchte man in Nürnberg trotzdem nicht in den Sand stecken: "Miro hat es bereits unmittelbar nach dem Spiel gesagt: Wir haben Qualität im Kader und gute Jungs, die sich nun noch mehr zeigen können", so Chatzialexiou.
Zur ganzen Wahrheit gehört aber auch: "Eins zu eins wirst du ihn nicht ersetzen", wie Klose – bei allem Vertrauen in seine Mannschaft – ebenfalls klargestellt hatte.
In diesen Spielen muss der FCN mindestens auf Zoma verzichten:
- FCN vs. Kaiserslautern
- Leverkusen vs. FCN
- St. Pauli vs. FCN
- FCN vs. Darmstadt
- FCN vs. Braunschweig
- Heidenheim vs. FCN
- FCN vs. Bochum
- Magdeburg vs. FCN
- FCN vs. Osnabrück
Bitter für Nürnberg, dass bis zur Winterpause noch ein paar harte Gegner auf die Franken warten: Mit Kaiserslautern, St. Pauli, Heidenheim und Magdeburg beispielsweise noch vier Teams, die aktuell in den Top-Sieben der 2. Bundesliga liegen. Und auch das Pokal-Spiel in Leverkusen müssen die Franken ohne ihren Torjäger angehen.
