Mit dem 2:1-Arbeitssieg gegen Sabah FK in der Champions League beendete Borussia Dortmund zumindest die kleine Ergebniskrise, die mit dem 2:2-Unentschieden gegen Werder Bremen ihren Anfang nahm.
Im Anschluss folgte die verdiente Niederlage gegen Bodø/Glimt in der Königsklasse, gefolgt vom dürftigen 0:0 gegen Union Berlin. Jetzt steht für die Dortmunder das Spiel bei der kriselnden Eintracht aus Frankfurt an, bevor es am kommenden Samstag (31. Oktober) zum Klassiker gegen Bayern München kommt – und zur zweiten Runde im DFB-Pokal gegen Werder Bremen (27. Oktober).
Kovac verteidigt Spielstil
"Wir wollen mit einem guten Ergebnis nach München fahren", gibt Trainer Niko Kovac die Marschroute für das Spiel gegen Frankfurt vor. Doch viele Fans dürften dabei auch hoffen, dass der BVB spielerisch deutlich besser agier als in den vergangenen Wochen.
Derartige Kritik an der Spielweise Kovacs ist dabei nicht neu – genauso wie die Meinung des 55-Jährigen. "Ich bin kein Freund, der das Blaue vom Himmel verspricht. So, wie wir es momentan machen, ist es gut. Sicherlich können wir uns noch verbessern. Aber ich bleibe dabei: Ich lasse mir nicht aus einer Minderheit eine Mehrheit machen", stellte Kovac klar.
Wie steht es um Karetsas?
Nicht dabei sein wird Konstantinos Karetsas. Der Grieche hatte sich gegen Union Berlin am Sprunggelenk verletzt und fällt sicher für die Partien gegen Frankfurt und Bremen aus.
Kovac betonte, beim jungen Griechen nichts überstürzen zu wollen. "Wir werden keinen Spieler reintreiben. Es ist besser, ein Spiel mehr zu pausieren als einen Monat", erklärte Kovac. Ein Einsatz gegen den FC Bayern am nächsten Samstag schloss er allerdings nicht aus.
