Mit der ärgerlichen und späten Niederlage beim SC Freiburg steht die bisherige Ausbeute bei exakt einem Punkt pro Spiel. Diese bisher fünf Punkte bedeuten für den FC Schalke den 13. Tabellenplatz mit zugleich zwei Punkten an Vorsprung auf den ersten direkten Abstiegsrang.
Einmal mehr zeigt sich: Einzig und allein der Klassenerhalt kann in dieser Saison die Zielsetzung für den Aufsteiger aus Gelsenkirchen sein. Manche Gedankenspiele und wagemutige Einschätzungen mancher TV-Experten, womöglich könne die Mannschaft von Miron Muslic schon frühzeitig auf einen einstelligen Tabellenplatz schielen, rührten wohl eher von einer grundsätzlichen Euphorie rund um den S04 her.
S04-Prämien für den Klassenerhalt enthüllt
Sollte Schalke schlussendlichden Klassenerhalt erreichen, wäre das große Saisonziel erreicht – und die Spieler würden einen entsprechenden Bonus erhalten. Wie die Sport Bild berichtet, handelt es sich dabei um einen Bonus, der gleich zwei Besonderheiten vereint.
Einerseits geht es dabei um die Höhe der Zusatzzahlung. Diese soll in etwa ein Monatsgehalt betragen, je nach Spieler unterschiedlich. Die allermeisten dieser Klassenerhalt-Boni liegen demnach bei 60.000 bis 90.000 Euro. Damit müsste der Klub rund 1,3 Millionen Euro zusätzlich auszahlen. Eine Summe, die auf den ersten Blick wohl etwas niedriger ausfällt, als zunächst gedacht und die aber in den finanziellen Planungen schon eingespeist sein dürfte. Immerhin ist sie fester Bestandteil der jeweiligen Spielerverträge.
Andererseits gibt es laut der Sport Bild aber auch die Besonderheit, dass der Klassenerhalt-Boni ausnahmslos für dieses erste Jahr in der Bundesliga gilt. Heißt: Bleibt Königsblau in der Liga und würde dieses Ziel in der darauffolgenden Saison nochmals erreichen, gäbe es dafür keinen erneuten Bonus. In diesem Fall sollen die finanziellen Belohnungen dann primär über die Punktprämien laufen.
Immerhin würde nach dem erreichten Klassenerhalt das Ziel lauten, den Liga-Verbleib erneut zu sichern, aber dann mit einer verbesserten Anzahl an Zählern – und so mit zugleich mehr Sicherheit, weniger Sorgen und einer entsprechenden Stabilisierung. Je nachdem, wie die einzelnen Spieler intern eingeordnet sind, beträgt die Punktprämie demnach zwischen 3.000 und 8.000 Euro. Wichtige Leistungsträger bekommen logischerweise die 8.000 Euro, während etwa Rotationsspieler und Jungprofis eher bei den 3.000 Euro stehen. Eine Voraussetzung: Sie standen während des jeweiligen Spiels für den Großteil auch selbst auf dem Platz, wie es die Sport Bild formuliert.
