Am Dienstagmittag machte Borussia Dortmund die Verlängerung mit Cheftrainer Niko Kovac offiziell. Der 55-Jährige, dessen Vertrag im kommenden Sommer ausgelaufen wäre, bindet sich zwei weitere Jahre bis 2029 an die Schwarz-Gelben.
Sport-Geschäftsführer Lars Ricken freute sich über die Verlängerung, die auch ein Ergebnis der guten Arbeit der letzten anderthalb Jahre ist. "Die Halbwertszeit eines Bundesliga-Trainers liegt bei zwölf oder 13 Monaten, da sind wir schon weit drüber hinaus", stellte der 45-Jährige heraus.
Kovac reagiert zurückhaltend
Kovac kann beim BVB also eine Ära prägen, wenn alles nach Plan läuft. Doch der 55-Jährige wird insbesondere von den Fans nicht nur an Punkten, sondern auch an Titeln gemessen. Schließlich datiert der letzte Titelgewinn der Schwarz-Gelben von 2021, als man den DFB-Pokal gewinnen konnte.
Doch Kovac hält sich mit Ansagen diesbezüglich zurück. "Wir möchten das, was wir aufgebaut haben, weiter ausbauen", erklärte der 55-Jährige auf der Pressekonferenz vor der Champions-League-Partie gegen Bodö/Glimt.
Mal wieder Understatement
Mit forschen Ansagen, auch in Richtung von Rivale Bayern München ist es also erstmal nichts. Stattdessen ist Understatement das Motto beim BVB. Viele Fans dürfte das wurmen, schließlich steht der BVB nach einem starken Saisonstart aktuell in der Bundesliga sogar vor den Münchnern.
Doch für eine echte Titelansage reicht das offenbar nicht. Diese Mentalität zieht sich beim BVB durch die vergangenen Jahre. Immerhin: Zumindest gibt es jetzt endlich wieder einen langfristigen Plan, auf dem aufgebaut werden kann – vielleicht ja dann auch mit einem Titelgewinn in naher Zukunft.
