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Einsatz gegen BVB? Werder gibt Hein-Diagnose bekannt

SVW-Keeper Karl Hein ist wegen einer Verletzung vorzeitig von der Nationalmannschaft Estlands abgereist und nach Bremen zurückgekehrt. Nun hat Werder eine genaue Diagnose bekannt gegeben.
VonTim Pflieger
Wie steht es um die Gesundheit von Karl Hein?
Wie steht es um die Gesundheit von Karl Hein? | DeFodi Images/GettyImages

Aufatmen an der Weser: Werder Bremen hat die genaue Diagnose bei Torhüter Karl Hein (24) verkündet. Der estnische Nationalkeeper hat sich nur eine Prellung am Oberschenkel zugezogen. Das hat die jüngste Untersuchung in Bremen ergeben.

Die Befürchtungen, als Hein vom Nationalteam abreisen musste, waren, dass er eine schwere, strukturelle Muskelverletzung im Oberschenkel-/Adduktorenbereich erlitten hat. Hein hatte im Training der estnischen Nationalmannschaft plötzlich Schmerzen im Oberschenkel verspürt.

Zuvor war der 24-Jährige für Estland in zwei Nations-League-Partien im Tor gestanden. Gegen Island (1:1) kassierte er einen Treffer von Andri Gudjohnsen, Sohn vom einstigen FC-Barcelona-Stürmer Eidur Gudjohnsen. Doch In Bulgarien (0:0) hingegen hielt der Bremen-Schlussmann den Kasten sauber.

Spielt Hein gegen den BVB?

Noch ist fraglich, ob Hein am fünften Spieltag bei Borussia Dortmund für den SVW zwischen den Pfosten stehen wird. Allerdings sieht es stark danach aus: Gibt der 24-Jährige nach dem anstehenden Abschlusstraining sein Go, wird er gegen den BVB starten. Ansonsten hält sich im Hintergrund auch Alexander Schlager, Neuzugang von RB Salzburg, bereit.

In der vergangenen Saison musste Hein nach seiner Leihe vom FC Arsenal (mittlerweile fest verpflichtet) noch auf einen Stammplatz in Bremen warten. Am starken Mio Backhaus, den es im Sommer für zwölf Millionen Euro zum SC Freiburg gezogen hat, war für den Esten kein Vorbeikommen.

Hein als Elfer-Killer in Köln

Doch zum Saisonstart zeigte Hein, dass er zu gut für die Bank ist. Der 24-Jährige besticht durch ein sehr gutes Aufbauspiel und sucht auch unter Gegnerdruck die spielerische Lösung. Und auch auf der Linie macht der Werder-Torwart bislang einen wirklich guten Eindruck, gegen den 1. FC Köln (1:1) parierte er sogar einen Elfmeter von Unglücksraben Thijs Dallinga, der nun einen Kreuzbandriss erlitten hat. In den ersten vier Bundesliga-Spielen kassierte der SVW acht Gegentreffer.


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