Nachdem es einige Tage lediglich ein Rätselraten um den vermeintlichen Favoriten auf die Nachfolge von Eugen Polanski gab, hat sich Alexander Blessin über das vergangene Wochenende als heißester Kandidat hervorgetan. Inzwischen ist klar: Der 53-Jährige, der zuletzt beim FC St. Pauli tätig war, soll neuer Cheftrainer von Borussia Mönchengladbach werden.
Von der mündlichen Einigung wurde bereits am Wochenende gesprochen, nun zeigten sich auch die Bild, Sky Sport und die Rheinische Post darin einig, dass es fortgeschrittene Verhandlungen zwischen Klub und Coach gibt. Mit dem Vollzug ist dementsprechend zu rechnen. Mittlerweile wäre es eine sehr große Überraschung, sollte jemand anderes als Blessin die Polanski-Nachfolge antreten.
Bis Mittwoch soll Blessin als neuer Gladbach-Cheftrainer feststehen
Somit stellt sich aber noch die Frage, wann die endgültige Einigung mitsamt Vertragsunterschrift und offizieller Vorstellung denn bevorsteht. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge würde die Borussia die Personalie gerne zur Mitte dieser Woche erfolgreich abhaken können. Bestenfalls soll Blessin am Mittwoch bereits mit der Mannschaft arbeiten können.
Ein möglichst früher Trainingsauftakt unter dem neuen Cheftrainer wäre die für Fohlenelf angesichts der vielen Baustellen von Vorteil. So soll die nun anlaufende Länderspielpause bestmöglich ausgenutzt werden, ehe mit dem Rheinderby am 11. Oktober direkt das Duell mit dem 1. FC Köln vor der Tür steht. Dieses Spiel hat bereits jetzt Signalwirkung: Ein Erfolg im Derby könnte für sehr wichtigen Rückenwind sorgen und Blessin einen guten Einstand bescheren. Ein Misserfolg jedoch wäre ein erster, bereits deutlicher Stimmungsdämpfer.
Umso mehr hofft man am Niederrhein, dass mit Blessin eine gute Wahl getroffen wird. Laut der Bild setzt man mit ihm vor allem auf die defensive Stabilität in Kombination mit einem doch spielerischen Ansatz in Ballbesitz. Zunächst muss jedoch noch eine Einigung mit St. Pauli getroffen werden, wo der Coach noch einen gültigen Vertrag hat. Notfalls würde Rouven Schröder aber wohl auch eine kleine Ablösesumme bezahlen, um seinen Wunschkandidaten loszueisen.
Weitere Nachrichten rund um die Borussia:
