Aus den letzten drei Pflichtspielen hat die Fohlenelf zwei Siege und ein Unentschieden ziehen können, bei insgesamt lediglich zwei Gegentoren. Zumindest auf den ersten Blick und lediglich auf diese Faktoren bezogen lässt sich also sagen, dass bei Borussia Mönchengladbach zurzeit ein zwar noch recht kleiner, aber doch sehr wichtiger Aufwärtstrend zu sehen ist.
Wichtig ist auch, dass sich nach und nach die Personallage wieder verbessert – etwa durch die Rückkehr von Jens Castrop. Stand er beim 2:0-Heimsieg über den Karlsruher SC im DFB-Pokal erstmals wieder im Kader, bekam er beim 0:0-Remis gegen den SC Paderborn am Samstag sein Viertelstunden-Comeback.
"Ich bin total stolz, dass wir nun den Anfang gefunden haben."Jens Castrop über den Aufschwung (RP)

"Ich habe es herbeigesehnt. Es war echt eine lange Zeit. Ich bin froh, dass wir punkten konnten", kommentierte Castrop seine Rückkehr auf den Platz (via Rheinische Post). Grundsätzlich hätte die Borussia zwar lieber den Heimsieg gezogen, doch werde man nun auch auf dem weiteren Punkt aufbauen.
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Über die letzten Spiele hat Castrop "eine ganz andere Mannschaft gesehen", als im Vergleich zur Niederlagen-Serie zu Saisonbeginn. "Ich bin total stolz, dass wir nun den Anfang gefunden haben", erklärte er hinsichtlich einer erhofften stabileren Phase.
Umso mehr möchte der 23-Jährige jetzt wieder dabei mithelfen, weiter mehr Stabilität in die eigenen Auftritte zu bekommen und sich die Punkte zu sichern, die bestenfalls so früh wie möglich für eine doch noch ruhigere Saison sorgen sollen.
Gegen den HSV kommt das Startelf-Comeback wohl noch zu früh
Auf Nachfrage, ob sogar schon ein Startelf-Einsatz beim Auswärtsspiel beim Hamburger SV am Freitagabend denkbar sei, antwortete Castrop selbstbewusst: "Ich traue es mir zu. Es ist ein bisschen die Frage, wie man die Belastung steuert. Nicht, dass mir da dann die Muskeln wieder um die Ohren fliegen, weil ich jetzt drei Monate raus war."
Stattdessen werde man die nächsten Schritte wohl eher "peu á peu" angehen, führte er weiter aus. "Ich traue mir auf jeden Fall im nächsten Spiel mehr Minuten zu als in diesem Spiel", zog er den Vergleich mit seinem Einsatz über eine Viertelstunde gegen die Ostwestfalen. Einen Startelf-Einsatz im letzten Spiel vor der Länderspielpause wird die Borussia vermutlich nicht riskieren. Stattdessen dürfte eine Einwechslung für 20 bis 30 Minuten im Fokus stehen.
