Die Bilanz unter Jürgen Klopp ist mit einem Unentschieden und einer Niederlage noch deutlich ausbaufähig. Dennoch zeigte das DFB-Team schon Ansätze davon, womit man in Zukunft wieder um die großen Titel mitspielen will.
Klopp hat trotz der schwierigen ersten zwei Länderspiele eine Euphorie entfacht und das sieht man auch auf dem Platz. Die Spieler sind viel engagierter, viel energischer und vor allem viel bissiger als noch unter Julian Nagelsmann.
Drei Debütanten
Gegen Serbien gilt es das jetzt endlich auch mal in einen Sieg umzumünzen. Dabei wird ein völlig neues Team von Beginn an spielen, denn mit dem Spiel gegen die Mannen vom Balkan steht Klopps zweiter Kader im Vordergrund.
Das zeigt sich auch an der Aufstellung: Einzig Philipp Treu ist übrig geblieben, ansonsten ist alles neu. Überraschend in der Startelf stehen dabei Torhüter Jonas Urbig und Linksaußen Derry Scherhant. Für beide ist es das erste Länderspiel ihrer Karriere.
Platzt Woltemades Knoten?
Ebenfalls eine Premiere feiert Tom Bischof. Der 21-Jährige bildet mit Florian Wirtz die Doppel-Acht, wobei ihm von Teamkollege Aleksandar Pavlovic der Rücken freigehalten wird. Auch für Bischof ist es das erste Länderspiel überhaupt.
Im Sturmzentrum wiederum bekommt Nick Woltemade eine neue Chance. Der 24-Jährige ist bei Juventus Turin zwar immer noch nicht richtig angekommen, das Vertrauen von Jürgen Klopp bekommt er trotzdem. Zusammen mit Kapitän Serge Gnabry und Scherhant bildet er die offensive Dreierreihe.
Die deutsche Aufstellung gegen Serbien: Urbig – Treu, Anton, Thiaw, Mittelstädt – Pavlovic, Bischof, Wirtz – Gnabry, Woltemade, Scherhant
