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Der FC Bayern plant neuen Angriff auf holländisches Top-Talent

Bayern München schielt offenbar weiterhin auf eine Verstärkung für die rechte Abwehrseite. Ein Wechsel des Niederländers Givairo Read scheiterte im Sommer an einem internen Problem.
VonMoritz Jonas
Steht weiterhin ganz oben auf der Wunschliste des FC Bayern: Givairo Read
Steht weiterhin ganz oben auf der Wunschliste des FC Bayern: Givairo Read | NurPhoto/GettyImages

Die Verantwortlichen des FC Bayern München sind seit Monaten vollkommen überzeugt von den Qualitäten des jungen Niederländers Givairo Read, der europaweit als eines der größten Versprechen auf der Rechtsverteidiger-Position gilt.

Der Kapitän der niederländischen U21-Nationalmannschaft drückt dem Spiel von Feyenoord Rotterdam aktuell massiv seinen Stempel auf. Mit seiner enormen Laufbereitschaft, starken Defensivwerten und bereits vier Torvorlagen in den ersten sieben Ligaspielen bringt er genau das offensive Profil mit, welches sich die Münchner für ihre rechte Außenbahn wünschen.

Dass Read aktuell noch im Trikot von Feyenoord aufläuft, liegt somit nicht an Zweifeln der Bayern-Bosse. Laut Bild-Fußballchef Christian Falk war eine Verpflichtung im vergangenen Sommer bereits äußerst heiß.

Sacha Boey blockiert den Millionen-Transfer

Der Transfer platzte letztlich nur, weil Bayern-Sportvorstand Max Eberl keinen Abnehmer für Sacha Boey fand. Dem Vernehmen nach mussten die Münchner strikte finanzielle Vorgaben einhalten. Erst wenn das hohe Gehalt des Franzosen von der Gehaltsliste verschwindet, sind die finanziellen Mittel für Read frei.

Doch dieses interne Hindernis könnte sich schon in wenigen Monaten auflösen. Wie Falk berichtet, plant der deutsche Rekordmeister einen neuen Vorstoß im kommenden Wintertransferfenster. Sobald Boey im Januar verkauft werden sollte, steht ein Wechsel von Read nach München sofort wieder auf der Tagesordnung.

Britische Schwergewichte schalten sich ein

Allerdings gerät der deutsche Serienmeister zunehmend unter massiven Zeitdruck. Mit jedem starken Auftritt in der Eredivisie oder der Champions League weckt das 20-jährige Abwehr-Juwel noch mehr internationale Begehrlichkeiten.

Die Konkurrenz für die Bayern ist mittlerweile gigantisch: Laut Falk beobachten auch die englischen Schwergewichte FC Liverpool, FC Arsenal und Manchester City die rasante Entwicklung des Spielers äußerst intensiv.

Feyenoord Rotterdam sitzt bei einem möglichen Wettbieten im Winter ohnehin am deutlich längeren Hebel. Der Verein hat das immense Potenzial von Read frühzeitig erkannt und den Abwehrspieler mit einem langfristigen Vertrag bis 2029 ausgestattet. Um den pfeilschnellen Rechtsverteidiger aus den Niederlanden loszueisen, müsste der FC Bayern im Januar wohl eine fixe Ablösesumme von rund 25 bis 30 Millionen Euro auf den Tisch legen.


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