Mit dem zweiten Kader gelang Jürgen Klopp im dritten Anlauf endlich sein erster Sieg als Bundestrainer. Gegen Serbien siegte das DFB-Team souverän mit 2:0 und hätte eigentlich noch höher gewinnen müssen.
Insbesondere das Mittelfeld aus Aleksandar Pavlovic, Tom Bischof und Florian Wirtz spielte dabei wie aus einem Guss, wobei Wirtz sich in der zweiten Halbzeit auch noch in die Torschützenliste eintrug. Der 23-Jährige, der nach der Auswechslung von Serge Gnabry sogar als Kapitän agierte, fand im Anschluss lobende Worte für den neuen Bundestrainer.
Wirtz schwärmt
"Er hat einen sehr guten Draht zu jedem Spieler", erklärte Wirtz gegenüber RTL und Sky Sport. "Er geht auf jeden Spieler zu und versucht ihm ein gutes Gefühl zu geben, dass er wichtig ist und dass er es verdient hat, hier zu sein", errgänzte der Mittelfeldspieler. Es sei "wichtig, dass sich jeder Spieler wertgeschätzt fühlt. Und ich glaube, darin ist Klopp wirklich ein Meister", sagte Wirtz abschließend.
In der Tat ist nicht von der Hand zu weisen, welche Aufbruchsstimmung im Land und auch der Nationalmannschaft seit Klopps Amtsantritt herrscht. Der 59-Jährige hat es zudem, anders als Vorgänger Julian Nagelsmann geschafft, den Generationenwechsel einzuleiten.
Auch El Mala ist begeistert
Dazu gehörte auch die Nominierung von Said El Mala, der gegen Serbien sein wohlverdientes DFB-Debüt feierte. Auch der 20-Jährige ist von Klopp begeistert: "Er ist einfach ein Trainer, der offen und ehrlich mit dir ist. Wir müssen es ja nicht kleiner reden, als es ist: Er hat eine Riesenkarriere hingelegt."
Der 59-Jährige sei "nah an uns dran und gibt uns allen so ein Gefühl, ein Teil davon zu sein", ergänzte El Mala und lobte Klopp dann nochmal vor allem für Persönlichkeit: "Wie er mit uns spricht, wie er uns anzündet – auch vor dem Spiel oder in der Woche. Das gibt einfach ein gutes Gefühl."
Es scheint also ganz so, als wäre Klopp nach wenigen Wochen innerhalb der Nationalmannschaft schon beliebter als Nagelsmann zum Ende von dessen Bundestrainer-Karriere.
