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Coulibaly 2.0? Dieser Werder-Youngster könnte 2027 viel Geld einbringen

Bei Werder Bremen plant man womöglich schon den kommenden Transfersommer.
VonFabian Küpper
Mick Schmetgens schickt sich an, in dieser Saison seinen Durchbruch zu haben
Mick Schmetgens schickt sich an, in dieser Saison seinen Durchbruch zu haben | Daniela Porcelli/GettyImages

Bei Werder Bremen herrscht nach langer Zeit mal wieder gute Stimmung und Optimismus. Acht Punkte sammelten die Grün-Weißen bereits, seit vier Spielen verloren sie nicht mehr und haben gegen den FC Augsburg und Borussia Dortmund beeindruckende Comebacks hingelegt.

Aktuell überstrahlen natürlich Spieler wie Niclas Füllkrug und Karl Hein bei den Grün-Weißen alles, doch hinter ihnen haben sich einige junge Spieler in den Fokus gespielt. Das ist zum einen Chuki, zum anderen aber auch Mick Schmetgens.

Schmetgens begeistert

Der 19-Jährige kam in allen sechs Pflichtspielen in dieser Saison zum Einsatz und verdreifachte seinen Marktwert fast von 700.000 Euro auf drei Millionen Euro (Quelle: transfermarkt.de). Da Sturmtalent Salim Musah aufgrund einer Verletzung noch länger ausfällt, wird Schmetgens dank seiner guten Entwicklung plötzlich zum Verkaufskandidaten im kommenden Sommer.

"Seine guten Leistungen stehen exemplarisch für die gute Arbeit im Nachwuchsbereich. Wie Mick am Freitagabend vor 80.000 Zuschauern in Dortmund gemeinsam mit Paul die rechte Seite beackert hat, war schon beeindruckend. Das muss der Weg für uns sein", sagte Profi-Chef Peter Niemeyer gegenüber der Bild.

Dieser Weg beinhaltet früher oder später auch den Verkauf der vereinseigenen Talente – so wie es Werder in diesem Sommer auch bei Karim Coulibaly gemacht hat, der 20 Millionen Euro in die Vereinskassen spülte. Bei Schmetgens plant man offenbar ähnlich.

Zahltag im kommenden Sommer?

Was seinen Durchbruch noch erstaunlicher macht, ist die Tatsache, dass er diesen aktuell auf der ihm eigentlich fremden Position als Rechtsverteidiger erlebt. Denn seine Lieblingsposition ist eigentlich in der Mitte.

"Für mich ist Mick immer noch ein Innenverteidiger, der auch rechts spielen kann. Dort hilft er uns aktuell sehr", sagt Niemeyer. Diese Tatsache ist aber gleichzeitig auch ein weiterer Beweis für Schmetgens' enormes Potenzial – das sich Werder im kommenden Sommer womöglich fürstlich bezahlen lässt?


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