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Can-Zukunft beim BVB offen: Davon hängt die Vertragsverlängerung ab

Eine Vertragsverlängerung von Emre Can ist beim BVB kein Selbstläufer mehr. Nach seinem Comeback wird er sich für den Vertrauensvorschuss empfehlen müssen.
VonYannik Möller
Ein neuer Vertrag für Emre Can ist noch nicht in Stein gemeißelt
Ein neuer Vertrag für Emre Can ist noch nicht in Stein gemeißelt | Alexandre Simoes/GettyImages

Ein Comeback von Emre Can ist nach seiner Kreuzband-Verletzung noch immer nicht in Sicht. Im Gegenteil: Aktuell ist davon auszugehen, dass der eigentliche Kapitän von Borussia Dortmund in diesem Kalenderjahr gar keinen Einsatz mehr bekommen und wohl erst zum Jahreswechsel ins Training einsteigen wird (90min berichtete).

Die erneute Operation, die wohl mit seinen Adduktoren-Problemen zusammenhängt, verlängert damit nicht nur das Warten auf den 32-jährigen Defensivspieler. Durch die nun doch länger ausfallende Leidenszeit von Can stellt sich auch die Frage, ob und wann denn die eigentlich angedachte Vertragsverlängerung zum konkreten Thema wird.

Can muss in der Rückrunde um seine BVB-Zukunft kämpfen

Laut den Ruhr Nachrichten ist eine weitere Zukunft von Can beim BVB längst nicht mehr gesichert und kein Selbstläufer mehr. So werde die Rückrunde maßgeblich über die Frage entscheiden, ob der Führungsspieler einen neuen Vertrag angeboten bekommt. Sollte das schlussendlich nicht der Fall sein, werden sich Klub und Spieler bereits zum Ende dieser Saison trennen. Immerhin läuft dann das aktuelle Arbeitspapier aus.

Als grundsätzlichen Vorteil kann Can auf die Beliebtheit und seinen Rang innerhalb der Mannschaft sowie auf seine Flexibilität hinsichtlich seiner Rollen auf dem Platz setzen, heißt es weiter. Wichtig wird es jedoch sein, dass er möglichst frühzeitig wieder Eigenwerbung betreiben kann. Auch der Status und die Entwicklung von Filippo Mane werde laut den Ruhr Nachrichten ein Faktor in den Gedankenspielen um die Zukunft des 48-fachen Nationalspielers spielen.

Eine Chance wird Can zweifelsohne bekommen. Ohnehin würde es Dortmund gut tun, wenn er Niko Kovac wieder zur Verfügung stehen wird. Immerhin kann er ihn nicht nur im Abwehrzentrum, sondern auch im defensiven Mittelfeld einsetzen. Zunächst steht aber die weitere Reha im Fokus. "Ich kann mittlerweile ohne Krücken gehen und das Knie belasten. Es wird leider noch eine lange Reise", kommentierte der Verletzte die aktuelle Ausgangslage.


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