Bis zum Jahresende haben die BVB-Verantwortlichen noch alle Hände voll zu tun. Neben den Themen auf dem Platz müssen sich die Bosse auch mit der Vertragssituation einiger Spieler beschäftigen. Allein im Sommer 2028 laufen die Arbeitspapiere von Serhou Guirassy, Julian Ryerson, Waldemar Anton und Gregor Kobel aus.
Laut Sport Bild sollen im Herbst Vertragsgespräche mit Ryerson, Anton und Kobel geführt werden, die im besten Fall bis zum Winter abgeschlossen sind. Besonders realistisch scheint dieses Szenario bei Kobel zu sein. Er hat einer Vertragsverlängerung in Dortmund nun die Tür geöffnet.
"Superhappy beim BVB": Kobel mit klarem Bekenntnis
"Ich bin superhappy beim BVB, es macht mir großen Spaß, für diesen Klub und vor diesen Fans zu spielen. Natürlich kann ich mir sehr gut vorstellen, noch lange hier zu spielen", sagte er gegenüber dem Magazin, nachdem er im Sommer unter anderem ein Angebot von Newcastle United abgelehnt hatte.
Andere Klubs sind für den Schweizer ohnehin kein Thema. "Ganz ehrlich: Mit Gerüchten beschäftige ich mich überhaupt nicht. Ich bin zu einhundert Prozent beim BVB, alles andere lenkt ab. Ein Abgang im vergangenen Sommer war für mich null Komma null ein Thema", so Kobel weiter.
Den positiven Worten des Torhüters sollen nun Gespräche mit den Verantwortlichen folgen. Der 28-Jährige ist seit 2021 im Verein und längst absoluter Leistungsträger der Schwarz-Gelben. Ihn zu verlieren kann sich der BVB praktisch nicht leisten.
Kobel schwärmt von Kovac
Ein wichtiger Faktor für Kobels Verbleib ist die positive Gesamtentwicklung des Vereins unter Trainer Niko Kovac. "Er hat hier eine klare Struktur und Kultur hereingebracht, die unsere Grundlage für Erfolg ist", lobt der Keeper seinen Coach. "In einer Mannschaft gibt es viele Kulturen, unterschiedliche Sprachen. Man muss eine Basis finden, und einen gemeinsamen Weg. Und dafür hat Niko ganz klar gesorgt."
Da auch Kovac seinen Vertrag in Kürze bis 2029 verlängern soll, dürfen sich beide Parteien noch auf eine längere Zusammenarbeit freuen.
