In der bisherigen Saison gab es noch kein einziges Pflichtspiel von Borussia Dortmund, in dem Waldemar Anton nicht in der Startelf gestanden hat. Zudem wurde er nur ein einziges Mal vorzeitig ausgewechselt – beim 5:0-Sieg in der ersten Runde des DFB-Pokals beim HEBC Hamburg.
Schon alleine diese Einsatz-Ausbeute macht deutlich, wie wichtig Anton für Schwarz-Gelb und Niko Kovac ist. Während Nico Schlotterbeck noch verletzt fehlte, erfüllte er auch die Rolle als Kapitän und Führungsspieler vorbildlich. So ist es längst keine Überraschung, dass sein zum Sommer 2028 gültiger Vertrag vorzeitig verlängert werden soll (90min berichtete).
Vertragsgespräche stocken: Anton sieht sich nicht genug wertgeschätzt
Grundsätzlich arbeiten Anton und der BVB auf dieses gemeinsame Ziel hin. Das heißt aber längst nicht, dass die Vertragsverlängerung ein Selbstläufer ohne zwischenzeitliche Probleme werden wird. Das zeigt auch schon jetzt, wie die Sport Bild berichtet.
Die bisherigen Verhandlungen zwischen Klub und Spieler werden als "stockend" beschrieben, eine frühzeitige Einigung soll bisweilen kein Thema sein. Stattdessen scheint es sogar einen ersten Rücksetzer gegeben zu haben.

Dortmund hat Anton demnach ein erstes Gehaltsangebot vorgelegt, das dem Abwehrspieler aber nicht ausreicht und seiner Ansicht nach auch nicht die Wertschätzung seiner Leistungen und Rolle innerhalb der Mannschaft widerspiegelt.
Unklar ist derweil, ob es sich überhaupt um eine Gehaltserhöhung gehandelt hat, wovon aber wohl trotz seiner 30 Jahre noch auszugehen sein dürfte. Immerhin gehört Anton, aktuell mehr denn je, zu den wichtigen Leistungsträgern.
Die positive Nachricht: Die Gespräche sind nicht ausgesetzt und gelten nicht als auf Eis gelegt. Laut der Sport Bild ist angedacht, die Verhandlungen in den kommenden Wochen wieder aufzunehmen und fortzusetzen. Insgesamt dürfte nach wie vor mit einer Einigung und einer Vertragsverlängerung zu rechnen sein, trotz der anfänglichen Problemchen. Beide Parteien arbeiten grundsätzlich auf das gleiche Ziel hin.
