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Die Bundesliga-Tabelle, seit Thioune Werder-Trainer ist

Werder Bremen ist unter Daniel Thioune auf dem Vormarsch.
VonJan Kupitz
Daniel Thioune
Daniel Thioune | NurPhoto/GettyImages

Vor der Saison war durchaus Zweifel ob der Konkurrenzfähigkeit des SV Werder Bremen angebracht, doch bislang belehrt das Team von Daniel Thioune seine Kritiker eines Besseren. Das furiose 2:2-Unentschieden gegen den BVB brachte bereits den achten Zähler der Saison ein, sodass die Grünweißen derzeit auf Platz sieben rangieren – trotz teilweise großer Verletzungssorgen!

Einen Bärenanteil an diesem Aufschwung hat zweifelsfrei Daniel Thioune, der seine erste Sommer-Vorbereitung gut genutzt und aus Werder ein schwer zu bezwingendes Team geformt hat. Hatte Thioune nach seinem Amtsantritt im Februar kaum Zeit, um seine Vorstellungen umzusetzen, erkennt man nun die Handschrift des ehemaligen Düsseldorf-Trainers.

Trotz einer schwierigen Rückrunde, die Werder erst spät den Klassenerhalt gebracht hatte, stehen die Bremer in der Thioune-Tabelle schon auf Rang zwölf. Auf Augenhöhe mit Klubs wie Eintracht Frankfurt und der TSG Hoffenheim, vor Union Berlin, Gladbach und Köln. Eine Momentaufnahme, die zeigt, dass Werder unter Thioune klar auf dem richtigen Weg ist.

Die Bundesliga-Tabelle seit Thiounes Ankunft bei Werder Bremen

Verein

Punkte

1.) FC Bayern

49

2.) BVB

41

3.) Leipzig

38

4.) Freiburg

33

5.) Leverkusen

31

6.) Stuttgart

29

7.) Mainz

29

8.) Augsburg

29

9.) HSV

25

10.) Frankfurt

22

11.) Hoffenheim

22

12.) Werder

21

13.) Union

19

14.) Gladbach

17

15.) Köln

16

Da das Programm der kommenden Wochen recht machbar erscheint, könnte Werder in dieser Tabelle noch weiter nach oben klettern. Mit Paderborn (H), Mainz (A), Hoffenheim (H), Stuttgart (A), HSV (H) und Gladbach (H) warten bis Ende November viele machbare Gegner.

Knüpfen die Grünweißen an die jüngsten Leistungen an, winken einige Punkte. Und dann wird es vielleicht auch mal Zeit über einen neuen Thioune-Vertrag zu reden, denn nach aktuellem Stand ist der Trainer nur noch bis Saisonende an den SVW gebunden.


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