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"Brauchen uns nicht verarschen": Bayern-Attitüde sorgt für Ärger bei Magdeburg

Beim deutlichen Pokalsieg des FC Bayern gegen den 1. FC Magdeburg wurde es in der Schlussphase noch einmal hitzig.
VonThomas Wygold
Hitzige Szenen in der Schlussphase des Pokalspiels
Hitzige Szenen in der Schlussphase des Pokalspiels | Marcel Engelbrecht - firo sportphoto/GettyImages

Der deutliche 6:1-Erfolg des FC Bayern gegen den 1. FC Magdeburg im DFB-Pokal ist in der Schlussphase von einigen unschönen Szenen begleitet worden. Vor allem Bayern-Youngster Lennart Karl geriet dabei mehrfach ins Visier der Magdeburger, die sich vom Auftreten der Münchner provoziert fühlten. Was war passiert?

Für Ärger sorgte insbesondere eine längere Passstafette der Bayern, die den Ball beim Stand von 5:1 locker durch die eigenen Reihen laufen ließen. FCM-Verteidiger Tobias Müller reichte es irgendwann und er verpasste Karl einen Rempler. Nach dem Abpfiff machte Müller selbst deutlich, was die Magdeburger so stinkig machte.

Tobias Müller im Gespräch mit Schiedsrichter Harm Osmers und Jonathan Tah
Tobias Müller im Gespräch mit Schiedsrichter Harm Osmers und Jonathan Tah | KARL-JOSEF HILDENBRAND/GettyImages

"Für mich war das schon provokant diese Situation. Sie brauchen uns jetzt nicht auch noch verarschen", wird Müller von der Bild zitiert: "Es war ein kleiner Rempler gegen ihn. Einige Minuten später habe ich mich aber auch entschuldigt. Es musste ja auch nicht sein, dass wir sie deswegen zuhacken."

Weitere Fouls sorgen für Aufregung

Im Spiel war die Angelegenheit allerdings noch nicht so schnell erledigt. Magdeburgs Anselmo Garcia Mac Nulty checkte Karl wenig später ebenfalls um, woraufhin die Bayern-Bank lautstark protestierte.

Auch Bayern-Profi Aleksandar Pavlović griff anschließend zu einem harten Foul und brachte Magdeburgs Torschützen Mateusz Zukowski an der Seitenlinie zu Fall. Der Pole verletzte sich dabei an der Schulter, konnte die Partie aber zu Ende spielen.


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