Die Trainersuche bei Borussia Mönchengladbach ist offiziell vorbei. Alexander Blessin soll die Fohlen wieder zurück in die Spur führen und vor dem Abstieg bewahren. Der 53-Jährige unterschreibt bei den Fohlen bis 2028.
Klar ist: Blessin erwartet in Gladbach eine echte Herkulesaufgabe, die Fohlen sind die schlechteste Mannschaft der Liga und sehen nach vier Spieltagen wie der Abstiegskandidat Nummer eins aus. Doch auch für Rouven Schröder ist die Verpflichtung Blessins wichtig.
Schröders fatale Trainer-Entscheidungen
Denn der Sportchef bewies in seiner Karriere bislang nicht das glücklichste Händchen, was Trainerverpflichtungen anging. Insbesondere seine Zeit auf Schalke dürfte dabei vielen Fans noch mahnend im Gedächtnis sein.
Die Entscheidung, nach dem Aufstieg 2022 auf Frank Kramer zu setzen, erwies sich als komplett falsch, unter ihm grub sich Schalke ein Loch, aus dem sich die Knappen nicht mehr hinausarbeiten konnten und am Ende der Saison abstiegen.
Doch auch abseits von Schalke ist Schröders Track-Record bezüglich Trainern eher mau. Auf all seinen Stationen hielt er zu lange an seinen Lösungen fest, wobei einige Anstellungen ohnehin fragwürdig waren.
Schröder unter Druck
In Mainz lag er beispielsweise mit der Verpflichtung von Achim Beierlorzer komplett daneben, ebenso wie bei Jan-Moritz Lichte, der es nur zwölf Spiele als Nachfolger von Sandro Schwarz aushielt, der ebenfalls von Schröder geholt wurde.
Auch in Bremen sah es nicht besser aus, hier verantwortete der 50-Jährige die Verpflichtung von Victor Skripnik, der die Grün-Weißen auf Platz zehn und 13 führte, allerdings nie wirklich zu überzeugen wusste.
Schröders Griff mit Blessin muss dieses Mal also wirklich sitzen, ansonsten wird auch er in Gladbach in Frage gestellt werden. Schließlich war es auch seine Entscheidung, im Sommer an Eugen Polanski festzuhalten, nur um ihn dann nach drei Spieltagen zu entlassen.
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