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Befürchtung eingetroffen: Verletzungsschock für Bayer

Die Werkself muss erneut lange auf Martin Terrier verzichten.
VonSimon Zimmermann
Martin Terrier fällt schon wieder länger aus
Martin Terrier fällt schon wieder länger aus | SOPA Images/GettyImages

Seit seinem Wechsel von Stade Rennes zu Bayer Leverkusen im Sommer 2024 für 20 Millionen Euro Ablöse läuft es für Martin Terrier nicht wie erhofft. Bei der Werkself konnte sich der Offensiv-Allrounder nie einen Stammplatz sichern. Noch schlimmer: Der 29-jährige Franzose wird in seiner Zeit am Rhein immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen.

Wegen eines Achillessehnenrisses fiel Terrier sogar knapp zehn Monate aus. Seit dem Comeback im Oktober 2025 machten ihm immer wieder muskuläre Probleme zu schaffen. So auch bei Terriers zweitem Startelf-Einsatz der laufenden Saison. Wie schon zum Auftakt in der Europa League gegen Celje stand er beim jüngsten 4:0-Erfolg gegen Lech Posen von Beginn an auf dem Platz. Nach 18 Minuten war allerdings schon wieder Schluss.

Terrier fällt "bis in den Dezember hinein" aus

Eine MRT-Untersuchung brachte am Freitagabend Gewissheit: Terrier erlitt "eine muskuläre Verletzung im linken hinteren Oberschenkel" und wird Bayer "bis in den Dezember hinein nicht zur Verfügung stehen", wie der Klub mitteilte.

"Martin ist natürlich sehr traurig", meinte Bayer-Coach Carles Martinez bereits nach dem Spiel, als ein erneut längerer Ausfall des Stürmers schon befürchtet werden musste.

Für Martinez bedeutet der Terrier-Ausfall, dass seine Offensiv-Optionen weiter geringer werden. Neben dem Franzosen fallen aktuell auch Christian Kofane und Eliesse Ben Seghir aus. Terrier war in Polen als Mittelstürmer aufgeboten worden, um Toptorjäger Patrik Schick eine Pause zu verschaffen.

Der Tscheche musste dann aber doch früher ran als geplant und erzielte zwei Tore. In der Bundesliga steht auf der Neun immerhin auch Victor Boniface zur Verfügung, der für die Europa League nicht gemeldet wurde.


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