Mit 0:2 verlor Schalke 04 im DFB-Pokal gegen Dynamo Dresden. Erneut blieben die Königsblauen dabei ohne eigenen Treffer, gaben gegen den 15. der 2. Bundesliga ein erschreckendes Bild ab. Für viele ist klar: Die Krise ist spätestens jetzt da – auch wenn das im Verein kaum jemand hören will.
Insbesondere die Offensive enttäuscht bis jetzt auf ganzer Linie, in der Bundesliga erzielten die Knappen in sieben Spielen gerade einmal vier Tore. Damit sind sie das mit Abstand ungefährlichste Team in der Bundesliga. Kritik kommt dabei automatisch auch an Stürmer Hee-chan Hwang auf.
Hwang rastet aus
Der Südkoreaner kam am Deadline Day per Leihe von den Wolverhampton Wanderers nach Gelsenkirchen, wobei seine Verpflichtung wie ein Coup gefeiert wurde. Doch bislang enttäuscht Hwang auf ganzer Linie. Bislang stehen weder ein Tor noch ein Assist in seiner Statistik.
Das sorgt beim Stürmer für ordentlich Frust, die sich gegen Dresden jetzt entlud. Der Südkoreaner schubste einen Physiotherapeuten, als er nach einer Behandlung darauf wartete, wieder ins Spiel zu dürfen.
Schwere Konequenzen für Hwang?
Eine Aktion, mit der Hwang den Zorn von Cheftrainer Miron Muslic auf sich zog. "Das hat mir nicht gefallen. Das werden wir dann hinterher besprechen", erklärte der Trainer und deutete damit an, dass Hwang schwere Konsequenzen drohen könnten.
Disziplin ist unter Muslic das größte Gebot, das zeigte er schon in der letzten Saison als er unter anderem Anton Donkor oder auch Peter Remmert in die U23 verbannte, weil Muslic ihr Auftreten nicht gefallen hatte.
Ein ähnliches Schicksal dürfte Hwang angesichts der Schalker Sturmprobleme zwar nicht blühen, dennoch könnte es eine empfindliche Strafe für den 30-Jährigen geben.
