Es war ein überraschender Transfer, den Romano Schmid im Sommer vollzog. Der Österreicher wechselte von Werder Bremen zum Serie A-Aufsteiger Frosinone Calcio und spülte dabei eine Sockelablöse von 8,5 Millionen Euro in die Kassen der Grün-Weißen, die noch auf 10,5 Millionen Euro steigen kann.
Eigentlich eine Ablöse unter dem Marktwert des 26-Jährigen von 15 Millionen Euro, aber weil Schmids Vertrag im kommenden Sommer ausgelaufen wäre, nahm Werder das Angebot der Italiener an. Und schon nach fünf Spielen lässt sich festhalten: Diese Investition hat sich für Frosinone komplett gelohnt.
Schmid im Blickpunkt
Denn beim Aufsteiger ist Schmid aus der Startelf nicht wegzudenken. In jeder Partie stand er in der Startelf und sammelte dabei schon drei Torvorlagen. Von 450 Minuten spulte er starke 365 ab und hat somit einen großen Anteil daran, dass Frosinone aktuell auf einem überraschenden sechsten Platz steht und seit vier Spielen ungeschlagen ist.
Schmid kommt dabei immer auf der Zehn zum Einsatz, seiner klaren Lieblingsposition. In Bremen musste er noch zeitweise auf die Außen ausweichen, beim Serie A-Aufsteiger wird er dagegen konsequent als Regisseur eingesetzt.
Schmid und Werder parallel gut drauf
Sein bestes Spiel lieferte der 26-Jährige am Wochenende ab. Beim 2:0-Sieg gegen den FC Como bereitete Schmid beide Tore vor und hatte so beträchtlichen Anteil am Überraschungserfolg gegen den Champions-League-Teilnehmer.
Positiv aus Bremer Sicht: Der eigene Saisonstart war ebenso gut, wie der von Schmid. Sieben Punkte sammelten die Grün-Weißen aus den ersten vier Spielen und können damit mehr als beruhigt in die anstehende Länderspielpause gehen.
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