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Auch unter Blessin keine Punkte: So ordnet Schröder den Fehlstart ein

Bei Borussia Mönchengladbach schrillen die Alarmglocken.
VonFabian Küpper
Rouven Schröder steckt mit Gladbach in der Krise
Rouven Schröder steckt mit Gladbach in der Krise | picture alliance/GettyImages

Die Situation bei Borussia Mönchengladbach hat sich – soweit das überhaupt möglich ist – durch die Derby-Niederlage gegen den 1. FC Köln noch weiter verschlechtert. Der Effekt des Trainerwechsels von Eugen Polanski hin zu Alexander Blessin ist zunächst mal verpufft, im fünften Saisonspiel kassierten die Gladbacher die fünfte Niederlage.

Damit sind die Fohlen als einziges Team der Bundesliga noch punkt- und sieglos. Es zeichnet sich immer deutlicher ab, dass diese Saison noch schwieriger werden dürfte als die letzte Spielzeit, wo Gladbach bis kurz vor dem Ende ebenfalls noch im Abstiegskampf steckte.

Schröder mit Optimismus

Sportdirektor Rouven Schröder zieht trotz des Horror-Starts einige positive Dinge aus der Derby-Niederlage am Sonntag. "In der ersten Halbzeit haben wir es ordentlich gemacht. Da waren Dinge dabei, die sich Alexander Blessin vorstellt, zum Beispiel das aggressive Verteidigen nach vorne. Bis zur Halbzeit war es ein Spiel auf Augenhöhe", erklärte der 50-Jährige.

Ins Detail gehen wollte Schröder zwar nicht, dennoch blickte er mit einer gewissen Prise Optimismus in die kommenden Wochen: "Ich glaube, dass die Mannschaft sehr gut eingestellt und vorbereitet war. Wir werden die Mechanismen nun Woche für Woche weiter einüben. Wir müssen allerdings auch die 15 Minuten nach der Halbzeit ansprechen, in denen wir stark unter Druck geraten sind."

Er ergänzte: "Wir werden wiederkommen. Da bin ich felsenfest von überzeugt. Das ist eine ganz, ganz schwierige Situation und die Challenge im Leben. Wir haben nur ein Leben. Es klingt pathetisch, aber wir müssen da rauskommen."

Blessins guter Eindruck

Dabei lobte er ausdrücklich noch einmal den neuen Trainer, insbesondere seine Art des Coachings imponiert dem Sportchef dabei. "Alex ist sehr klar und weiß, was besser werden muss. Wir werden hart arbeiten. Sein In-Game-Coaching ist klar. Und was wichtig ist: Er scheut sich nicht vor Entscheidungen", sagte Schröder.

Blessin sei ein "sehr extrovertierter Trainer, der sagt, was er denkt, und sich auch nicht scheut, Entscheidungen zu treffen oder Spieler einzuwechseln", erklärte Schröder weiter. Jetzt geht es nur darum, dass die Mannschaft diese positiven Ansätze Blessins auch in Punkte ummünzt – und zwar schnell.


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