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Arsenal beobachtet Bayern-Verteidiger – Vertragsgespräche sollen folgen

Die Zukunft von Min-jae Kim beim FC Bayern ist weiter offen. In der englischen Premier League wird seine Situation offenbar genauer beobachtet.
VonYannik Möller
Min-jae Kim ist offenbar ein Thema beim FC Arsenal
Min-jae Kim ist offenbar ein Thema beim FC Arsenal | S. Stingl/GettyImages

Nennenswert mehr als in der vorigen Saison hat Min-jae Kim bisher auch noch nicht gespielt. Wettbewerbsübergreifend kommt er auf vier Einsätze aus der Startelf heraus, fünf wenn der Supercup mitgezählt werden soll. Dazu drei weitere Pflichtspiele gänzlich ohne Einsatzminuten und eine weitere Einwechslung.

Kim ist zwar wichtig für den FC Bayern, aber nach wie vor kein Stammspieler. Umso mehr stellt sich mal wieder die Frage, wie seine Zukunft beim deutschen Rekordmeister aussieht. Auch sein bis 2028 gültiger Vertrag schiebt dieses Thema in den Vordergrund, wäre ein ablösefreier Abgang doch ungeachtet seiner Rolle ein finanzieller Fauxpas. So müsste er, ohne eine Vertragsverlängerung, spätestens im nächsten Sommer wechseln.

Arsenal beobachtet die Kim-Situation beim FCB – Vertragsgespräche sollen demnächst folgen

Dafür scheint es womöglich auch einen interessierten Verein zu geben. Im 'Bayern Insider'-Podcast der Bild wurde berichtet, dass Kim durchaus ein Thema beim FC Arsenal ist.

Das hängt damit zusammen, dass Maurizio Micheli, der als Scouting-Chef beim amtierenden Meister aus der englischen Premier League tätig ist, den Bayern-Abwehrspieler intern vorgeschlagen hat. Das ist insofern bemerkenswert, als dass es Micheli war, der federführend für die Verpflichtung von Kim seitens der SSC Neapel im Sommer 2022 verantwortlich war. Zum damaligen Zeitpunkt war er in gleicher Verantwortung beim italienischen Klub aktiv.

Bayern will mit Kim sprechen - Winter-Abschied unwahrscheinlich

Der FC Bayern plane derweil entsprechende Zukunftsgespräche mit Kim, heißt es weiter im Podcast. Dabei dürften Klub und Spieler die etwaigen Rahmenbedingungen abstecken, unter denen eine weitere Zusammenarbeit laufen würde. Denkbar wäre etwa, dass die Münchener ihn weiterhin in seiner aktuellen Rolle als Rotationsspieler behalten wollen würden – aber dann höchstwahrscheinlich zu einem reduzierten Gehalt. Kim müsste dann entscheiden, ob er sich beim FCB so wohlfühlt, dass er sich mit dieser Rolle und dem Gehalt zufriedengeben kann. Ansonsten würde ein Wechsel zur nächsten Saison in den Fokus rutschen.

Ein etwaiger Abgang im Winter wird seitens der Bild derweil als unrealistisch und unwahrscheinlich eingestuft. Immerhin hat Vincent Kompany auch nicht allzu viele Alternativen für die Innenverteidigung. Bereits ein einzelner Ausfall würde auch Kim weitaus mehr in die Verantwortung ziehen.


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