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Angebot abgelehnt? BVB heiß auf Sturm-Talent aus den USA

Malik Jakupovic soll ein konkretes Thema in Dortmund (gewesen) sein. Der US-Angreifer soll dem BVB sogar schon ein Angebot entlockt haben.
VonYannik Möller
Malik Jakupović spielt für Philadelphia in den USA auf
Malik Jakupović spielt für Philadelphia in den USA auf | Icon Sportswire/GettyImages

Auch wenn der Transfersommer eigentlich gerade erst abgehakt werden konnte, so müssen sich die Vereine schon mit der nächsten Transferphase im bevorstehenden Winter beschäftigen. Zumeist geht es dabei um Zwischen- und Notlösungen, um die noch immer vorhandenen oder neu entstandenen Lücken im Kader anzugehen.

Das wird auch bei Borussia Dortmund nicht anders sein. Für den Winter dürften zwar vorrangig die Bemühungen um weitere Verstärkung für die Außenverteidiger-Positionen im Fokus stehen, doch hat Ole Book natürlich auch den erweiterten Blick auf grundsätzliche Transfers. Dabei scheint auch Malik Jakupovic eine Rolle zu spielen.

Philadelphia soll BVB-Angebot für Jakupovic abgelehnt haben

Wie der MLS-Insider José Roberto Nuñez für das Portal PhillyVoice berichtet, soll der BVB ein ernsthaftes Interesse am 17-jährigen Angreifer und sogar schon ein erstes Angebot abgegeben haben. Das sei im vergangenen Sommer der Fall gewesen. Eine etwaige Verpflichtung kam aber auch deshalb nicht zustande, weil Philadelphia Union das Angebot abgelehnt hat.

Bei dem MLS-Klub Philadelphia hat Jakupovic einen noch langfristig bis 2030 gültigen Vertrag. Dazu gibt es sogar die festgehaltene Option, diesen Vertrag um ein weiteres Jahr auszuweiten. Bis zu fünf weitere Jahre ist der junge Stürmer also an seinen Klub gebunden. Von transfermarkt wird sein aktueller Marktwert auf 300.000 Euro geschätzt.

Sollte das Interesse der Dortmunder tatsächlich so konkret gewesen sein – und vielleicht noch immer sein –, wäre Jakupovic sicherlich zunächst für die U19 beziehungsweise für die U23 eingeplant. Dann würde man ihm trotzdem den Schritt zu den Profis zutrauen.

Möglicherweise handelt es sich aber auch um eine Berater-gesteuerte Ente, die den Youngster als Spieler und Personalie in den internationalen Fokus bringen soll. Derartige Versuche sind nicht selten und gerade bei jüngeren Spielern, die mit namhaften Klubs aus dem Ausland in Verbindung gebracht werden, verfangen sich die Meldungen auch. Der BVB gilt ohnehin als Talente-Förderer, was aber wiederum für beide Möglichkeiten sprechen könnte.


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