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Absoluter Verkaufsschlager: Neues Eintracht-Trikot bricht alle Rekorde

Eintracht Frankfurt trifft mit dem neuen Retro-Auswärtstrikot genau den Nerv der Fans.
VonMoritz Jonas
Sorgen optisch für riesige Begeisterung: Die Eintracht-Stars im neuen weißen Retro-Auswärtstrikot
Sorgen optisch für riesige Begeisterung: Die Eintracht-Stars im neuen weißen Retro-Auswärtstrikot | Neil Baynes/GettyImages

Das Design ist schlicht, aber für die Anhänger hochemotional. Eintracht Frankfurt läuft in der Fremde komplett in Weiß auf, veredelt mit schwarzen Akzenten und dem historischen Adler-Logo, das den Klub von 1977 bis 1999 begleitete.

Es ist exakt jenes Wappen, mit dem die Legenden um Jay-Jay Okocha einst den glorreichen "Fußball 2000" prägten und die SGE zuvor 1980 den UEFA-Cup gewann. Der Ansturm auf das neue Auswärtstrikot war derart gigantisch, dass zum Verkaufsstart prompt die Klub-Website zusammenbrach.

Der Retro-Hype bricht alle Rekorde

Wie die Bild berichtet, wurden mittlerweile bereits über 65.000 Exemplare abgesetzt. Damit pulverisiert der weiße Verkaufsschlager den bisherigen Rekord des 125-Jahre-Jubiläumstrikots (insgesamt rund 50.000 Verkäufe) mit rasender Geschwindigkeit.

Bei stolzen Preisen von 100 Euro für Erwachsene und 75 Euro für Kinder spült der enorme Hype weit über fünf Millionen Euro in die Kassen von Sportvorstand Markus Krösche. Passend dazu erweist sich auch der eigens designte "Samba"-Retro-Schuh von Ausrüster Adidas als absoluter Kassenmagnet.

Ein Frankfurter Junge thront über allen

Ist die unangefochtene Nummer eins bei den Trikotverkäufen: Shootingstar Younes Ebnoutalib
Ist die unangefochtene Nummer eins bei den Trikotverkäufen: Shootingstar Younes Ebnoutalib | Maja Hitij/GettyImages

Doch wessen Name prangt eigentlich auf den zehntausenden Trikots? Die unangefochtene Nummer eins der Verkaufs-Charts ist Younes Ebnoutalib.

Der Ex-Elversberger, der in der Frankfurter Nordweststadt aufwuchs und noch bei seinen Eltern lebt, bietet ein gigantisches Identifikationspotenzial für die Region. Obwohl er erst neun Bundesliga-Spiele für die SGE bestritten hat, verweist er Vize-Kapitän Jonathan Burkardt sowie den ehemaligen Weltmeister Mario Götze auf die Plätze zwei und drei.

Das Warten auf das Wunderkind

Spannend ist zudem die Personalie Niko Ilicevic. Vom gefeierten Wunderkind können die Fans aktuell noch gar kein Trikot erwerben. Der Youngster ist erst ab seinem 16. Geburtstag am 30. Oktober offiziell bei den Profis spielberechtigt und besitzt daher noch keine feste Rückennummer.

Gehandelt wird seine aktuelle U19-Nummer 23, aber auch die begehrte Zehn ist theoretisch noch frei – sofern die sportliche Führung diesem großen Schritt zustimmt.

Während der Retro-Adler aktuell noch die Liga dominiert, kursieren bereits erste heiße Gerüchte für die kommende Spielzeit. Das Alternativtrikot für 2027/28 könnte laut Insidern überwiegend rot werden. Den diesjährigen Auswärts-Hit zu toppen, dürfte jedoch ein nahezu unmögliches Unterfangen sein.


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