Laut Informationen der Sport Bild forciert RB Leipzig im kommenden Sommer über Spielerverkäufe erneut 100 Millionen Euro einzunehmen. Diese Summe soll in den kommenden Jahren zwar nach und nach schrumpfen, ist bei den Sachsen jedoch jetzt noch offenbar in einem so hohen Bereich anzusetzen.
Die zwei größten Kandidaten für einen Geldregen sind relativ offensichtlich: Das sind Antonio Nusa (Marktwert: 45 Millionen Euro) und Castello Lukeba (Marktwert: 50 Millionen Euro).
Wird Nusa der Diomande-Nachfolger?

Man muss sich verwundert die Augen reiben, wenn man liest, dass Nusa erst 21 Jahre alt ist. Der Norweger kam schon als 19-Jähriger von Club Brügge (Ablöse: 21 Millionen Euro) nach Leipzig. Bei den Bullen machte der linke Flügelspieler in dieser Saison einen extrem großen Sprung.
Nachdem Nusa schon in der Vergangenheit mit seinen wunderschönen Dribblings und seiner feinen Technik angedeutet hat, dass in ihm ein Mega-Potenzial steckt, münzt der RB-Star das aktuell auch endlich in Scorer um. In der Bundesliga kommt Nusa nach sieben Spielen auf drei Tore und fünf Assists. Ein größeres Problem des 21-Jährigen war früher, dass oft die letzte Aktion fehlte und er sein Talent nicht auf die Zahlen übertragen konnte.
Sein aktueller Marktwert von 45 Millionen Euro wird sicherlich mit dem nächsten Update stark steigen. Und wer weiß: Vielleicht wird Nusa nach Yan Diomande (für 125 Millionen zu Real Madrid) der nächste dreistellige Millionen-Verkauf von RB Leipzig. Bei seinem Potenzial ist das gut möglich.
Weitere Einnahmen durch Lukeba und welchen Spieler noch?

Auch mit Lukeba, den RB 2023 für 30 Millionen Euro von Olympique Lyon geholt hat, werden die Leipziger ein sattes Plus machen. Vom Spielerprofil würde der 23-jährige Innenverteidiger optimal in die zahlungskräftige Premier League passen.
Ansonsten könnte RB beispielsweise mit Tidiam Gomis (Marktwert: 15 Millionen Euro) noch eine gute Stange Geld einnehmen. Jedoch möchte man den 20-Jährigen wahrscheinlich lieber nochmal für mindestens ein weiteres Jahr bei sich behalten.
