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1. FC Köln: Die 5 Verlierer des Saisonstarts

Der 1. FC Köln ist durchwachsen in die neue Saison gestartet. Das sind die fünf größten Verlierer der ersten Wochen.
VonFranz Krafczyk
Isak Johannesson ist nicht mehr gesetzt
Isak Johannesson ist nicht mehr gesetzt | picture alliance/GettyImages

Die Saison 2026/27 ging für den 1. FC Köln mit den beiden Siegen im DFB-Pokal bei den Würzburger Kickers (2:1) und gegen die TSG Hoffenheim (3:2) zum Bundesliga-Auftakt gut los. Aus den folgenden drei Spielen gab es aber nur noch einen Punkt. Dass vor allem das jüngste Auswärtsspiel beim Hamburger SV mit 1:2 verloren ging, sorgt dafür, dass die Geißböcke trotz vier Punkte auf dem Konto eher mit einem schlechten Gefühl in die lange Länderspielpause gehen.

Als echte Gewinner können sich nur die wenigsten im Team bezeichnen, doch an Verlierern des Saisonstarts gibt es gleich eine ganze Liste.

1. Luca Waldschmidt

Luca Waldschmidt verletzte sich in der Vorbereitung
Luca Waldschmidt verletzte sich in der Vorbereitung | Christof Koepsel/GettyImages

In der Sommervorbereitung zeigte Luca Waldschmidt vielversprechende Ansätze, allerdings zog sich der 30-Jährige kurz vor dem Saisonstart eine Muskelverletzung zu. Inzwischen ist Waldschmidt zwar wieder fit, schaffte es zuletzt aber trotzdem nicht in den Spieltagskader.

Ob der erfahrene Offensiv-Allrounder Trainer René Wagner noch einmal überzeugen kann und schon bald wieder Minuten auf dem Platz bekommt, bleibt abzuwarten. Durch die Leihe von Mikey Moore hat Waldschmidt allerdings einen weiteren Konkurrenten für die Position hinter der Sturmspitze dazubekommen.

2. Rav van den Berg

Rav van den Berg ist derzeit nur Innenverteidiger Nummer vier
Rav van den Berg ist derzeit nur Innenverteidiger Nummer vier | Christof Koepsel/GettyImages

Im Sommer 2025 kam Rav van den Berg mit hohen Erwartungen zum Effzeh, wobei diese in erster Linie auf den hohen Preis von acht Millionen Euro Ablöse zurückzuführen sind. Nachdem der Niederländer schon in der vergangenen Saison kaum überzeugen konnte, musste er zuletzt neben Waldschmidt auf der Tribüne Platz nehmen. Das liegt daran, dass van den Berg in der Innenverteidiger-Hierarchie zurzeit hinter Luka Lochoshvili, Jahmai-Simpson-Pusey und Joel Schmied nur die vierte Option ist. Ob sich das schon bald wieder ändert, ist fraglich.

3. Isak Johannesson

In Würzburg gelang Isak Johannesson ein wichtiger Doppelpack
In Würzburg gelang Isak Johannesson ein wichtiger Doppelpack | picture alliance/GettyImages

Mit seinem Doppelpack in Würzburg rettete Isak Johannesson den Effzeh vor dem Pokal-Aus, doch nach drei Startelfeinsätzen zum Saisonbeginn ist der Isländer ein wenig dem System zum Opfer gefallen.

Da sich René Wagner lieber für ein 4-2-3-1 mit zwei defensiveren Sechsern entschied, kam der gelernte Achter zuletzt zweimal nur von der Bank. Dabei hat Johannesson aufgrund seiner Qualitäten mit dem Ball den klaren Anspruch, bei den Geißböcken Stammspieler zu sein. Verändert sich seine Rolle nach der Länderspielpause nicht, dürfte die Unzufriedenheit beim 23-Jährigen schnell wachsen.

4. Paul Okon-Engstler

Paul Okon-Engstler hat seinen Platz in der Startelf schon wieder verloren
Paul Okon-Engstler hat seinen Platz in der Startelf schon wieder verloren | picture alliance/GettyImages

Paul Okon-Engstler gehört definitiv zu den unbekannteren Neuzugängen dieses Sommers. Dass der Australier in den ersten beiden Ligaspielen in der Startelf stand, war daher nicht zwingend zu erwarten. Allerdings wurde er beim 1:4 in Stuttgart nach einer dürftigen ersten Halbzeit zur Pause ausgewechselt und kam in den beiden folgenden Spielen nur noch auf eine mickrige Einsatzminute. Nach einem vielversprechenden Start steht der 21-Jährige in der Hackordnung des Mittelfelds nun also wieder weit hinten.

5. Reigan Heskey

Reigan Heskey im Zweikampf mit Stuttgarts Jamie Leweling
Reigan Heskey im Zweikampf mit Stuttgarts Jamie Leweling | DeFodi Images/GettyImages

Die Verpflichtung von Reigan Heskey war natürlich in erster Linie eine Investition in die Zukunft. Allerdings hat sich der Engländer von seinen ersten Wochen in Köln wahrscheinlich mehr erhofft. Bislang kam der 18-jährige Flügelspieler nur zu einem 15-minütigen Kurzeinsatz gegen Stuttgart. Gegen Bremen (1:1) und den HSV (1:2) stand er zuletzt nicht mehr im Kader.

Daher musste Heskey den Schritt zurück in die U21 machen, um zumindest in der Regionalliga West Spielpraxis zu sammeln. Heskey wird sich beim Effzeh trotz seines großen Talents also erst einmal durchbeißen müssen.


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