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Bundesliga

Zuschauer weiter erlaubt: Hamburg und Berlin kippen Geisterspiel-Abmachung

Simon Zimmermann
Das Berliner Olympiastadion muss bei den Hertha-Spielen nicht ganz leer bleiben
Das Berliner Olympiastadion muss bei den Hertha-Spielen nicht ganz leer bleiben / Boris Streubel/GettyImages
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Auf den Rängen der Bundesliga-Stadien wird wieder bundesweit Leere herrschen. Die Geisterspiele sind zurück! Überall? Nein! Die beiden größten Städte der Republik leisten "Widerstand".


Denn am Donnerstag beschlossen der Senat in Berlin und der Senat in Hamburg jeweils, dass bei Sportveranstaltungen über den 28. Dezember hinaus weiterhin Zuschauer zugelassen werden dürfen.

In Berlin sollen weiterhin bis zu 3.000 Zuschauer bei Freiluftveranstaltungen wie Fußballspielen erlaubt sein. In Hamburg sogar 5.000. Bund und Länder hatten eigentlich vereinbart, "überregionale Großveranstaltungen“ ab dem 28.12. vorerst und auf unbestimmte Zeit ohne Zuschauer stattfinden zu lassen.

Etwas überraschend haben sich die beiden größten Städte Deutschlands nun dagegen entschieden. In Hamburg wird ein Ereignis erst ab 5.000 Zuschauer als Großveranstaltung gewertet.

Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey erklärte zur Entscheidung: "Wir haben uns entschlossen, hier maßvoll vorzugehen in Abwägung der Risiken und Schutzmaßnahmen. Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass das immer noch besser ist, als eine komplette Absage." (via Bild).

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