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Zukunftssorgen beim FC Chelsea: Machen die Premier-League-Top-Klubs Jagd auf Mount?

Dominik Hager
Mason Mount könnte die Blues verlassen
Mason Mount könnte die Blues verlassen / Matthew Ashton - AMA/GettyImages
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Der FC Chelsea steht vor einer ungewissen Zukunft und hat mit 1,51 Milliarden Euro den größten Schuldenberg Europas. Demnach bestände durchaus die Möglichkeit, dass die Blues neben den ablösefreien Spielern wie Rüdiger und Christensen auch noch andere Spieler ziehen lässt. Derzeit wird über einen Abgang von Eigengewächs Mason Mount spekuliert.


Chelseas Übernahme ist weiterhin ungeklärt, nachdem Roman Abramochvich den Klub zum Verkauf angeboten hatte. Demnach ist auch nicht klar, dass die vielen Superstars bleiben können. Dies versuchen andere Top-Klubs laut Angaben von The Athletic auszunutzen.

Drei englische Top-Klubs sollen demnach versuchen, Eigengewächs und Leistungsträger Mason Mount zu verpflichten. Um welche Klubs es sich dabei handeln soll, ist nicht bekannt, jedoch dürften die Manchester-Klubs, Liverpool und eventuell auch Newcastle in der Verlosung sein. 

Darum wäre ein Mount-Abgang für Chelsea so schmerzhaft

Der 23-jährige Engländer kickt - unterbrochen von zwei Leihen - seit dem Jahr 2005 für die Blues und hat inzwischen 156 Pflichtspiele für den Klub auf dem Konto. In der laufenden Saison ist Mount womöglich der beste Blues-Spieler und kommt auf 27 Scorer-Punkte. Kein anderer Abgang würde die Londoner in Summe so hart treffen.

Der Mittelfeldspieler hat allerdings nur noch zwei Jahre Vertrag und gehört zu den Geringverdienern im Team. Dem Athletic-Berichtet zufolge ist keinesfalls klar, dass der begnadete Kicker auch beim FC Chelsea verlängert, selbst wenn er in diesem Fall wesentlich mehr Gehalt bekommen würde.

Der Marktwert von Mount beträgt laut TM-Angaben 75 Millionen Euro, womit er der zweitwertvollste Spieler im Klub nach Lukaku ist. Sollten sich die finanziellen Sorgen verschlimmern, würde man aus dem 27-maligen Nationalspieler immerhin viel Profit erzielen. Trotzdem dürfte es für die Londoner die letzte Option sein, ausgerechnet Mason Mount zu verkaufen, der inzwischen schon auch eine Symbolfigur geworden ist.


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