Zahlen machen deutlich: Veltins-Sponsoring für Schalke nur eine Notlösung

FC Schalke 04
FC Schalke 04 / Christof Koepsel/GettyImages
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Mit 'Veltins' hat der FC Schalke auf emotionaler Ebene einen sehr guten Trikotsponsor finden können. Doch die Zahlen des Deals zeigen, wie sehr der Klub unter Bedrängnis stand, überhaupt einen solchen Sponsor zu präsentieren.

Am Tag vor dem Auftakt in die neue Saison der 2. Bundesliga konnte der FC Schalke dann doch noch einen neuen Hauptsponsor präsentieren. Sehr lange hatte diese Suche gedauert, die ohnehin viel zu spät angegangen wurde. Immerhin war längst klar und zuvor bereits absehbar, dass sich 'meinauto.de' verabschieden würde, sobald es zurück in die Zweitklassigkeit geht.

Mit 'Veltins' hat Königsblau einen Hauptsponsor gefunden, der kaum besser zum Verein passen könnte. Die Brauerei ist seit geraumer Zeit und sehr eng mit dem Klub verbunden, ist unter anderem Namensgeber der 'Veltins-Arena'. Abseits des dementsprechend emotionalen Wertes, passt der simple Aufdruck auch sehr gut zu den Trikots.

Schalke bekommt Sponsoring-Millionen nur mit maximalem Erfolg

Aber: Das Wichtigste bei einem solchen Sponsoring sind natürlich die nackten Zahlen. Es war bereits bekannt, dass die Zahlungen spürbar geringer ausfallen, als sich S04 eigentlich vorgenommen hatte.

Wie die Sportbild nun berichtet, kann es allerdings gut sein, dass nicht einmal die drei Millionen Euro vollständig auf dem Konto der Knappen eingehen. Den Informationen des Magazins zufolge enthält dieser Sponsoring-Deal eine "nicht unerhebliche Leistungskomponente": So wird es die vereinbarten drei Millionen Euro nur dann geben, wenn am Ende der Saison der Aufstieg steht.

Kurzum: Die ohnehin schon vergleichsweise geringe Summe gibt es im vollen Maße nur dann, wenn das Hauptziel auch erreicht wird. Ansonsten wird wohl ein nicht allzu kleiner Teil davon abgezogen.

Dafür ist aber selbstverständlich nicht die Brauerei verantwortlich. Schalke hat sich durch die schlichtweg unprofessionelle Sponsoren-Suche, die in der Verantwortung von Bernd Schröder lag, in eine sehr schlechte Verhandlungsposition begeben.


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