Bitte um Freigabe von Yann Sommer? Gladbach bezieht Stellung

Oscar Nolte
Yann Sommer
Yann Sommer / Sebastian Frej/MB Media/GettyImages
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Borussia Mönchengladbach plant fest bis Saisonende mit Yann Sommer. Das stellte Sportdirektor Roland Virkus unmissverständlich klar. Dass der Schweizer anschließend mit der Bitte um Freigabe bei Vize-Präsident Rainer Bonhof vorstellig wurde, dementiert Gladbach.


Es ist ein Mantra, das Gladbach dieser Tage herunterbetet: Yann Sommer wird seinen Vertrag bei der Borussia erfüllen und die Saison am Niederrhein beenden. Sportdirektor Roland Virkus sprach dahingehend am Samstag ein endgültiges Machtwort: "Wir werden Yann Sommer nicht abgeben. Das haben wir den Bayern auch so mitgeteilt", erklärte Virkus der RP.

Nur wenige Stunden später berichtete Sky-Reporter Florian Plettenberg, dass Yann Sommer, quasi als Reaktion auf Virkus' Statement, an Vize-Präsident Rainer Bonhof herangetreten ist, um persönlich um die Freigabe zu bitten.

Bonhof dementiert Gerüchte um Sommers Bitte um Freigabe

Das ist allerdings Quatsch.

"Davon weiß ich nichts, da ist nichts dran. Unser Sportdirektor und unser Trainer haben sich klar geäußert", sagte Bonhof höchstselbst am Sonntag der dpa. Der Gladbacher Vize-Präsident ist sich darüber hinaus sicher, dass Sommer die Entscheidung des Vereins respektieren wird. "Yann Sommer ist ein durch und durch bodenständiger Typ und absolut professionell. Diese Schiene fährt er nicht", machte Bonhof deutlich.

Da Sommer und Borussia Mönchengladbach eine enge Beziehung verbindet und Sommer in seiner Karriere stets als Muster-Profi bekannt war, ist tatsächlich nicht davon auszugehen, dass der Schweizer Versuche unternehmen wird, den Verein mit unlauteren Mitteln umzustimmen. Gladbach weiß um den Wechselwunsch des Keepers, hat die finale Entscheidung aber getroffen. Das gilt es nun für alle Beteiligten zu akzeptieren.


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