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WM-Playoffs | Portugal - Türkei: Die voraussichtlichen Aufstellungen

Philipp Geiger
Kämpft mit Portugal noch um ein WM-Ticket: Cristiano Ronaldo
Kämpft mit Portugal noch um ein WM-Ticket: Cristiano Ronaldo / Carlos Rodrigues/GettyImages
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Am Donnerstagabend treffen in den WM-Playoffs Portugal und die Türkei (Anpfiff 20:45 Uhr) aufeinander. Kann die von Stefan Kuntz betreute türkische Nationalmannschaft im Estadio do Dragao (Porto) für eine Überraschung sorgen oder wird der Europameister von 2016 seiner Favoritenrolle gerecht? Der Sieger der Begegnung trifft im Finale (29. März) auf Italien oder Nordmazedonien.



In der WM-Qualifikationsgruppe A gaben die Portugiesen am letzten Spieltag Platz eins noch aus der Hand. Mit einem 2:1-Auswärtserfolg ließ Serbien die Mannschaft um Superstar Cristiano Ronaldo hinter sich und qualifizierte sich direkt für die WM in Katar. Nun braucht die Mannschaft von Nationaltrainer Fernando Santos in den WM-Playoffs zwei Siege, um zum sechsten Mal in Folge an der Endrunde teilzunehmen.

Dias und Sanches fallen aus

Verzichten muss der 67-jährige Übungsleiter auf Ex-Bayern-Profi Renato Sanches, Nelson Semedo, Joao Cancelo, Anthony Lopes, Ruben Neves, Abwehrchef Ruben Dias und Routinier Pepe, der positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Für den Innenverteidiger wurde Tiago Djalo vom OSC Lille nachnominiert.

Santos wird seine Mannschaft am Donnerstagabend wohl im 4-3-3-System auflaufen lassen. Nach den vielen Ausfällen in der Defensive könnte die Viererkette vor Schlussmann Rui Patricio von Goncalo Inacio, Jose Fonte, Nuno Mendes und Cedric Soares gebildet werden. Raphael Guerreiro und Diogo Dalot heißen die Alternativen für die Abwehrseiten.

Im defensiven Mittelfeld wird Danilo Pereira erwartet. Heiße Kandidaten für die beiden Plätze vor dem PSG-Profi sind Bruno Fernandes und Joao Moutinho. Der Platz im Angriffszentrum ist für Cristiano Ronaldo reserviert. Flankiert wird der Superstar aller Voraussicht nach von Diogo Jota und Bernardo Silva.

So könnte Portugal spielen:

Patricio - Soares, Fonte, Inacio, Mendes - Pereira - Fernandes, Moutinho - Silva, Cristiano Ronaldo, Jota


Stefan Kuntz
Ist seit September türkischer Nationaltrainer: Stefan Kuntz / Filip Filipovic/GettyImages

Im September präsentierte die Türkei Kuntz als neuen Nationaltrainer. Unter dem Europameister von 1996 sind die Türken noch ungeschlagen (drei Siege, ein Unentschieden) und sicherten sich in der WM-Qualifikationsgruppe G hinter der Niederlande Platz zwei. Mit dem Einzug in die Playoffs habe man "für eine sehr angenehme Überraschung gesorgt", erklärte Kuntz gegenüber dem kicker.

"In einem solchen K.o.-Spiel ist immer alles möglich."

Stefan Kuntz

"Jetzt sehen alle eine reelle WM-Chance, da ist sicherlich Euphorie zu spüren", führte der Ex-Profi weiter aus. Vor dem Duell mit Portugal steige die Spannung spürbar an, betonte der 59-Jährige, der sich über die Schwere der Aufgabe vollends bewusst ist. "In einem solchen K.o.-Spiel ist immer alles möglich. Und eine Mannschaft, die nichts zu verlieren hat, ist besonders gefährlich", sagte Kuntz, der personell weitestgehend aus dem Vollen schöpfen kann.

Gegen Portugal dürfte die türkische Nationalmannschaft im 4-4-2-System auflaufen. Während Caglar Söyüncü und Merih Demiral die Innenverteidigung bilden, werden auf den Abwehrseiten Caner Erkin und Ceki Zelik erwartet. Zwischen den Pfosten steht zudem Ugurcan Cakir.

Im zentralen Mittelfeld könnte Kuntz Hakan Calhanoglu und Taylan Antalyali aufbieten. Cengiz Ünder und Kerem Aktürkoglu sind heiße Kandidaten für die beiden Außenbahnen. Die Doppelspitze könnte von Kapitän Burak Yilmaz und Enes Ünal gebildet werden.

So könnte die Türkei spielen:

Cakir - Celik, Söyüncü, Demiral, Erkin - Ünder, Calhanoglu, Antalyali, Aktürkoglu - Ünal, Yilmaz


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