"Wir waren nah dran": Walker erklärt seine Absage an den FC Bayern

Kyle Walker
Kyle Walker / Visionhaus/GettyImages
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Der FC Bayern wollte Kyle Walker unbedingt für die Rechtsverteidiger-Position nach München holen. Stattdessen blieb der Engländer dann doch bei Manchester City. Nun hat er sich zum ausgebliebenen Wechsel geäußert.

Wäre es nur nach Thomas Tuchel gegangen, wäre Kyle Walker wohl einer der ersten Transfers des FC Bayern in diesem Sommer gewesen. Er wollte den 33-jährigen Rechtsverteidiger unbedingt verpflichten. Rückblickend wäre er wohl ein wichtiger Ersatz für Benjamin Pavard gewesen, den man nun ohne besagten Nachfolger gehen lassen hat.

Zwischenzeitlich hatte es sogar schon eine Zusage von Walker gegeben. Manchester City hingegen, allen voran in Person von Pep Guardiola, wollte ihn nicht abgeben. Es kam zu weiteren Gesprächen, ehe sich der 76-fache Nationalspieler dann doch für einen Verbleib entschied.

Walker erklärt: Vertragslänge war entscheidend

"Entscheidungen können fallen, Dinge können sich verändern", so Walker im Gespräch mit der BBC über seinen eigenen Transfer-Sommer (via Sport1). "Wir waren nah dran, aber im Fußball können sich Dinge verändern. Es sollte nicht sein."

Für ihn persönlich gab es anscheinend einen großen Knackpunkt in der Frage, ob er zu den Bayern geht oder bei den Skyblues bleibt: das Vertragsangebot - oder besser gesagt, die Vertragslaufzeit.

"Es ging darum, wer mir die meisten Jahre gibt", erklärte Walker ganz ehrlich. Er führte aus: "Es war ja nicht so, dass ich zu einem schlechteren Klub gegangen wäre. Bayern München ist ein riesiger Klub. Und wenn man sieht, was Harry Kane dort tut und tun wird, wäre es kein Schritt zurück gewesen." Deshalb habe er sich auf dieses spezifische Vertrags-Detail fokussieren können.

Zugleich gab er aber auch zu, dass er immer über eine weitere Zukunft in Manchester nachgedacht habe. Dabei wollte er auch die bestmögliche Entscheidung für seine Familie treffen. Und in sportlicher Hinsicht, das untermauerte er gleich noch einmal, sei es ausschließlich darum gegangen, "welcher Klub mir die Jahre im Vertrag gibt, um auf dem höchsten Level Fußball zu spielen".

Mit seinem Verbleib bei City geht also auch ein neues Arbeitspapier einher. Unterschrieben ist noch nichts, auch über die neue Laufzeit ist soweit noch nichts bekannt. Sicher ist aber, dass er einen neuen Vertrag unterschreiben wird. Das kündigte er auch in diesem Gespräch an.


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