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Werder Bremen

Mehrere Klubs an Bittencourt interessiert

Jan Kupitz
Leonardo Bittencourt könnte Werder Geld einbringen
Leonardo Bittencourt könnte Werder Geld einbringen / Stuart Franklin/Getty Images
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Mit Milot Rashica gibt es bislang erst einen Profi, der Werder Bremen nach dem Abstieg eine ordentliche Ablösesumme eingebracht hat. Das soll und wird sich in den kommenden Wochen noch ändern - Leonardo Bittencourt wäre beispielsweise ein weiterer Verkaufskandidat.


Der Deutsch-Brasilianer war im Sommer 2019 zunächst für ein Jahr von der TSG Hoffenheim ausgeliehen und daraufhin für sieben Millionen Euro verpflichtet worden. 61-mal kam er für die Grün-Weißen bislang zum Einsatz, insgesamt 15 Scorerpunkte (elf Tore, vier Assists) konnte er dabei für sich verbuchen - von seiner Verpflichtung hatte man sich sicherlich mehr versprochen, denn konstant konnte Bittencourt seine Qualitäten am Osterdeich nicht abrufen.

Wie es für den 27-Jährigen nach dem Abstieg weitergeht, ist offen. In der Öffentlichkeit hat sich der Offensivkünstler noch nicht zu seiner Zukunft geäußert, auch Frank Baumann war noch kein Statement zu Bittencourt zu entlocken.

Laut Angaben der Deichstube gibt es aber durchaus Interessenten für den gebürtigen Leipziger, der in der Hansestadt noch einen langfristigen Vertrag bis 2024 besitzt. So sei unter anderem der portugiesische Topklub Benfica SL an einer Verpflichtung interessiert - auch innerhalb der Bundesliga soll es mehrere Klubs geben, die sich mit Bittencourt beschäftigen.

Bleibt die Frage, in welche Größenordnung eine potenzielle Ablösesumme fallen würde. Transfermarkt schätzt den Marktwert des 27-Jährigen auf 4,5 Millionen Euro - ob das Baumann schon reicht?

Muss Jojo Eggestein gehen?

Neben Bittencourt könnte es auch bei Johannes Eggestein bald Bewegung geben. Nachdem sich sein Berater zu Wochenbeginn schon vielsagend geäußert hatte, wollte auch Frank Baumann einen Abgang des 23-Jährigen nicht ausschließen.

"In der Vergangenheit bei Flo (Florian Kohfeldt, d.Red) hatten wir auch schon viele Dinge probiert. Es ist faktisch einfach so, dass es im 4-3-3 mit klassischen Außenstürmern für ihn eher schwieriger wird, seine Position zu finden", erklärte der 45-Jährige der Bild. "Es ist alles möglich. Ein Transfer, aber auch, dass Jojo weiter bleibt. Jeder hat die Möglichkeit, sich in Position zu bringen."

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