Werder Bremen

Werder statt Titelkampf: Jens Stage erklärt Bundesliga-Wechsel

Jan Kupitz
Jens Stage
Jens Stage / BSR Agency/GettyImages
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Jens Stage ist der einzige Neuzugang, für den der SV Werder Bremen in diesem Sommer eine Ablöse bezahlt hat. Der Däne erklärt, dass er bei der Anfrage nicht lange überlegen musste.


Nach drei Jahren beim FC Kopenhagen ging es für Jens Stage in diesem Sommer in die Bundesliga. Stolze vier Millionen Euro hat der SV Werder für den 25-Jährigen auf den Tisch gelegt - die Erwartungen an den Mittelfeldspieler sind dementsprechend riesig.

Aus grün-weißer Sicht darf man Stages Verpflichtung getrost als Coup bezeichnen, schließlich gehörte er in der dänischen Liga zu den besten Spielern. Dass der SVW in Person von Thomas Delaney und Ludwig Augustinsson bereits gute Erfahrungen mit Kopenhagen-Einkäufen gemacht hat, steigert die Vorfreude umso mehr.

Für die Bremer gab Stage sogar die Chance auf die Champions League auf, für die er sich mit dem FC Kopenhagen hätte qualifizieren können. Statt Titelkampf in der Superligaen und der Aussicht auf das internationale Geschäft, heißt es für ihn am Osterdeich vorerst Kampf um den Klassenerhalt.

Gegenüber der Bild verriet Stage jedoch, dass die Entscheidung pro Werder keine schwierige war: "Weil ich davon geträumt habe, in der Bundesliga zu spielen. Und jetzt habe ich die Chance, das für so einen großen Klub wie Werder Bremen zu tun."

"Wenn ich hier gute Leistungen abliefern kann, dem Team helfe und eine gute Saison spiele, dann werden die Chancen natürlich auch größer sein für die Nationalmannschaft zu spielen", hoffte er auf weitere Berufungen. Bislang steht erst ein Länderspiel für Stage zu Buche. "Die Bundesliga ist größer als die dänische Liga. Ich kann es kaum erwarten: Bundesliga, in diesem Stadion mit über 40.000 Fans und viel Druck. Das passt für mich perfekt."

Der 25-Jährige führte aus, dass er schon "immer viel Premier League und Bundesliga geschaut" habe. Dabei sei ihm jedes Mal in den Sinn gekommen, "dass mein Spielstil gut in die Bundesliga passt". "Als ich hörte, dass Werder Interesse an mir hatte, musste ich nicht lange überlegen", machte er klar.

Eine von Stages großen Stärken ist seine Aggressivität. Der Neuzugang kann nicht nur gut mit dem Ball umgehen, sondern opfert sich auch für die Mannschaft. "Ich möchte einfach gewinnen und tue alles dafür. Deshalb arbeite ich auch hart auf dem Platz", betonte er. "Ich bin ein freundlicher Typ. Aber sobald ich die Fußballschuhe anziehe, kann ich auch mal nicht so freundlich sein."


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